Kontrovers Debatte in Bürgerschaft Wie Polizeiarbeit in Bremen zur Minutensache wird

An der Frage, wie schnell die Bremer Polizei bei Notrufen vor Ort sein kann, muss oder sollte, scheiden sich die politischen Geister. Die Innenbehörde konnte zu diesem Thema aber auch Positives zu verkünden.
22.03.2022, 19:25
Lesedauer: 3 Min
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Wie Polizeiarbeit in Bremen zur Minutensache wird
Von Ralf Michel

Klare Sache für Marco Lübke. Wenn schon Kritik, dann aber auch aus dem Vollen schöpfen: Rot-Grün-Rot setze die Sicherheit der Bremer Bevölkerung aufs Spiel, wetterte der CDU-Innenpolitiker am Dienstag in der Stadtbürgerschaft. Es ging um die Frage, wie schnell die Polizei bei dringenden Einsätzen vor Ort ist. "In 80 Prozent der Fälle spätestens in acht Minuten", lautet das selbst gesteckte Ziel der Polizei. Das aber erreicht sie nur im Schnitt für die gesamte Stadt. In einzelnen Stadtteilen wie Huchting oder Woltmershausen wird dieses Ziel bei gerade 70 Prozent der Notrufe erreicht, wenn überhaupt. In Sachen Sicherheit gebe es unter den Stadtteilen eine Zweiklassengesellschaft, konstatierte Lübke und sprach von "Mogelpackung" und  "Wischiwaschi-Modell". 

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