Eintrittspreise Bremer CDU fordert Aussetzung der Preiserhöhung in Bremer Bädern

In einem Dringlichkeitsantrag fordert die Bremer CDU-Fraktion, dass die zum 1. Januar erfolgte Preiserhöhung in den Bremer Bädern um 2,5 Prozent „unverzüglich“ ausgesetzt wird.
16.01.2019, 21:49
Lesedauer: 1 Min
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Bremer CDU fordert Aussetzung der Preiserhöhung in Bremer Bädern
Von Pascal Faltermann

Die Bremer CDU-Fraktion geht gegen die Erhöhung der Eintrittspreise der Bremer Bäder vor. In einem Dringlichkeitsantrag für die Stadtbürgerschaft in der kommenden Woche fordern die Christdemokraten, dass die zum 1. Januar erfolgte Preiserhöhung um 2,5 Prozent „unverzüglich“ ausgesetzt wird. „Ich finde es irritierend, dass die SPD erst vor wenigen Wochen verkündet hat, die Eintrittspreise auf einen Euro senken zu wollen und die Bremer Bäder als städtischer Eigenbetrieb kurz danach eine Preiserhöhung verkünden. Das ist nicht glaubwürdig“, sagt Marco Lübke, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Auch den parlamentarischen Vorstoß der CDU im Frühjahr, Kindern bis sechs Jahren die Eintrittsgebühr in den Bremer Bädern zu erlassen, habe die Regierungskoalition blockiert. „Bevor nicht die diskutierten Änderungen bei der Preisstruktur geklärt und die Regierungsfraktionen sich im Klaren darüber sind, was sie eigentlich wollen, muss die Erhöhung ausgesetzt werden“, fordert Lübke. Wie fatal mangelnde Schwimmfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen sei, habe Bremen insbesondere im heißen Sommer des vergangenen Jahres einige Mal auf dramatische Weise erlebt. 2018 war es zu zahlreichen Badeunfällen in Bremen gekommen.

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„Dabei ist es inakzeptabel, wenn die Wassergewöhnung und erste Schwimmerfahrungen für manche Familien an den Eintrittspreisen scheitert“, so Lübke. Es dürfe nicht nur für finanziell gut gestellte Kinder und Erwachsene möglich sein, regelmäßig ins Schwimmbad zu gehen. Seit sieben Jahren erhöhen die Bremer Bäder laut CDU-Antrag kontinuierlich jedes Jahr die Eintrittspreise aufgrund der Verpflichtung durch den Senat. Das habe bei Hallenbädern bereits zu rückläufigen Besucherzahlen geführt.

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