Interne Kritik und hohe Personalfluktuation

Bremer CDU: Sorge um das Betriebsklima bei den Bremer Bädern

In den vergangenen anderthalb Jahren verließen rund ein Drittel der Beschäftigten den kommunalen Bäderbetrieb. Die CDU macht sich nun Sorgen um das Betriebsklima bei den Bremer Bädern.
17.03.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Bremer CDU: Sorge um das Betriebsklima bei den Bremer Bädern
Von Jürgen Theiner
Bremer CDU: Sorge um das Betriebsklima bei den Bremer Bädern

Marco Lübke, sportpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion

fanslau-fotografie

Die CDU will die Entwicklung bei den Bremer Bädern im Auge behalten und auf mögliche Führungsfehler reagieren. „Die Politik muss ein Interesse daran haben, dass der Bäderbetrieb gut aufgestellt ist. Das heißt auch, dass mit den Mitarbeitern vernünftig umgegangen wird“, sagte der sportpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Marco Lübke, am Montag. Er reagierte damit auf einen Bericht des WESER-KURIER über interne Kritik und hohe Personalfluktuation beim städtischen Bäderbetrieb.

Nach Angaben aus Arbeitnehmerkreisen, die vom Betriebsrat bestätigt wurden, hat rund ein Drittel der Beschäftigten den kommunalen Bäderbetrieb in den vergangenen anderthalb Jahren verlassen, vom Schwimmmeisterassistenten bis hinauf in den engeren Führungszirkel. Grund sei zum Teil ein schlechtes Betriebsklima, aber auch ein niedrigerer Verdienst im Vergleich zu Badstandorten im niedersächsischen Umland. Marco Lübke richtet den Blick aber auch auf den Schwimmsport. „Die Geschäftsführung muss sicherstellen, dass die DLRG und die Vereine zu ihrem Recht kommen“, sagte der CDU-Sportpolitiker.

Lesen Sie auch

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+