Corona-Impfung Schützt die Impfung Rheuma-Kranke?

Laut Studien bilden Immunkranke wie Rheuma-Patienten weniger bis keine Antikörper nach der Corona-Impfung. Ein Bremer Rheuma-Spezialist erklärt, warum dies nicht bedeutet, dass die Impfung nicht schützt.
13.06.2021, 13:59
Lesedauer: 4 Min
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Schützt die Impfung Rheuma-Kranke?
Von Sabine Doll

Die Ständige Impfkommission (Stiko) geht davon aus, dass etliche Menschen trotz vollständiger Impfung keinen wirksamen Corona-Immunschutz aufgebaut haben. Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe dazu: „Es gibt inzwischen mehrere Studien, die zeigen, dass die Impfung gegen Covid-19 bei Menschen, deren Immunsystem medikamentös gebremst wird, nicht so gut wirkt wie bei anderen.“ Die Immunantwort sei schlechter oder falle ganz aus. Betroffen seien etwa Menschen nach einer Organtransplantation oder zum Teil auch Krebspatienten. In solchen Fällen sei es wichtig, das Ansteckungsrisiko im Umfeld durch Impfungen so weit wie möglich zu verringern. „Man nennt das Kokonstrategie“, so Mertens.

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