Die Bremer Encrochat-Verfahren Mehr als 84 Jahre Haft für zwölf Angeklagte

Die Zwischenbilanz zu den bisherigen Encrochat-Verfahren in Bremen fällt aus Sicht der Angeklagten ernüchternd aus. In den Prozessen werden die Dimensionen des Drogen- und Waffenhandels in Bremen deutlich.
13.01.2022, 19:00
Lesedauer: 4 Min
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Mehr als 84 Jahre Haft für zwölf Angeklagte
Von Ralf Michel

2020 haben IT-Experten der französischen und der niederländischen Polizei den verschlüsselten Nachrichtendienst "Encrochat" geknackt, der von Drogenhändlern und anderen Verbrechern genutzt wurde. Obwohl die abgefischten Daten lediglich einen Zeitraum von drei Monaten umfassten (26. März bis 28. Juni), löste dies europaweit eine Verhaftungswelle ohnegleichen aus. Auch in Bremen. Oder besser: Gerade in Bremen, denn die kriminellen Encrochat-Nutzer waren überproportional stark in der Hansestadt vertreten. Insgesamt wurden Daten von etwa 60.000 Nutzern des Kryptochat-Anbieters gesichert. 4500 der Handys hatten einen Deutschlandbezug, davon etwa 500 wurden Nutzern in Bremen zugeordnet. Den Ermittlungsbehörden bescherte dies tiefe Einblicke in die kriminellen Strukturen des hiesigen Drogen- und Waffenhandels. Eine Zwischenbilanz:

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