Bremen Bremer Feuerwehr rückt zu 240 Einsätzen aus

Bremen.Die Straßen in Bremen waren gestern wieder frei geräumt. Am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag hatte die Feuerwehr viele umgeknickte Bäume beseitigt.
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Bremer Feuerwehr rückt zu 240 Einsätzen aus
Von Birgit Bruns

Die Straßen in Bremen waren gestern wieder frei geräumt. Am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag hatte die Feuerwehr viele umgeknickte Bäume beseitigt. Insgesamt wurden laut Schichtleiter Bernd Rosenbusch wegen des Sturmes 240 Einsätze gefahren, wobei die meisten eher kleinerer Natur waren: Bäume und Äste, die Straßen und Gehwege blockierten, sowie lose Dachziegel, die drohten, herunterzufallen. Am Dienstagvormittag gab es dann noch zwei Einsätze als Sturmnachlese: In Bremen-Nord musste ein Ast aus zehn Metern Höhe abgesägt werden, der einem Spaziergänger aufgefallen war. Außerdem wurden am Burger See von der Feuerwehr mehrere Äste klein gesägt.

Verkehrsbehinderungen gab es gestern nicht mehr, sagte ein Sprecher der Polizei. Dennoch hätten viele Berufstätige am Dienstagmorgen im Stau gestanden. Es seien deutlich mehr Autos unterwegs gewesen als sonst. Das habe vor allem an den Problemen bei der Deutschen Bahn gelegen, die auch gestern mit Ausfällen und Verspätungen zu kämpfen hatte.

Bei der Bremer Straßenbahn AG lief der Betrieb dagegen störungsfrei. „Für uns ist das einfach nur ein bisschen Wind“, sagte Pressesprecher Jens Christian Meyer am Dienstag. Am Montagabend habe es indes Probleme gegeben: Ein Baum sei in Höhe der Mülheimer Straße auf die Oberleitung der Linie 1 gekippt. Die Strecke wurde für etwa 40 Minuten gesperrt, dann aber wieder komplett freigegeben. Schwieriger sei die Lage in Bremen-Nord gewesen. „Dort sind viele Bäume auf Straßen gefallen. Wir hatten den ganzen Abend mit Verspätungen zu kämpfen,“ sagt Meyer.

Am Flughafen Bremen starteten und landeten die Flugzeuge nach Plan, es gab laut Pressestelle keine Beeinträchtigungen.

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