Preissenkung beschlossen

Bremer Freibäder: Kinder zahlen einen Euro Eintritt

Ab Sommer 2020 sollen Kinder und Jugendliche nur noch einen Euro für den Eintritt in Frei- und Kombibäder zahlen. Für die Sanierung von Sportanlagen soll viel Geld im nächsten Jahr bereitgestellt werden.
17.12.2019, 21:54
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Bremer Freibäder: Kinder zahlen einen Euro Eintritt
Von Olaf Dorow
Bremer Freibäder: Kinder zahlen einen Euro Eintritt

Damit sich mehr Kinder und Jugendliche im Wasser bewegen können, soll es nun eine Preissenkung in Bremer Freibädern geben.

Hauke-Christian Dittrich

Kinder und Jugendliche sollen sich sicher im Wasser bewegen können. Der Bremer Senat will jetzt erproben, ob Preissenkungen in den Bremer Freibädern dazu beitragen können, dass dieser Wunsch nicht vom Geldbeutel abhängt. Eine entsprechende Vorlage von Sozial- und Sportsenatorin Anja Stahmann (Grüne) ist am Dienstag von der Sport-Deputation beschlossen worden. 2020 sollen Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre nur noch einen Euro für den Eintritt in Bremens Frei- und Kombibädern zahlen.

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Bislang kostete das Tagesticket für Kinder 3,20 Euro, für Jugendliche 3,70 Euro. Zudem wird der Preis für das ermäßigte Ticket, unter anderem für Studierende oder Arbeitslose, von vier auf drei Euro gesenkt. In den Hallenbädern sollen die Preise für das ermäßigte Einzel- sowie Familien-Ticket sowie für die Karte für Kinder unter zwölf Jahren eingefroren werden. Für alle anderen hebt die Bremer Bäder GmbH die Preise um zehn Cent an. Damit folge man einem Senatsbeschluss von 2012 zur Sanierung der Bäder, heißt es.

Auf der Sitzung der Deputation ging es auch um die Sanierungspläne für Hallenbäder beziehungsweise öffentliche Sportanlagen. Für dringend notwendige Reparaturen in den Bädern in der Vahr und in Huchting hatte der Senat bereits einer Investition von 1,2 Millionen Euro zugestimmt, es fehlt nur noch das Ja von Haushalts- und Finanzausschuss der Bürgerschaft. Im Vitalbad Vahr müssen eine Innendecke und das Kinderbecken saniert werden. In Huchting droht die von Korrosion betroffene Innendecke einzustürzen, wenn nicht kurzfristig reagiert wird.

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Insgesamt 1,5 Millionen Euro will die Sportsenatorin bereitstellen, um im nächsten Jahr Sportanlagen zu sanieren. Drei der Vorhaben mit einem Volumen von etwas mehr als einer Million Euro sollen dabei bereits im Frühjahr angegangen werden, im Vorgriff auf die Haushaltsbeschlüsse der Bürgerschaft. „Wir müssen die wärmeren Monate nutzen“, sagt Anja Stahmann. Sportplatzbau sei Sommerbau. Konkret handelt es sich um Arbeit auf den Bezirkssportanlagen Blockdiek, Hemelingen und Findorff. In Blockdiek soll – für 790.000 Euro – ein Rotgrandplatz zu einem Kunstrasenplatz umgebaut werden. In Hemelingen will man für 105.000 Euro die marode Weitsprunganlage modernisieren. Auf dem Findorffer Areal sollen zwei Plätze eine feste Beregnungsanlage erhalten. Kostenpunkt: 145.000 Euro.

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