Ideen zur Zwischennutzung Ab September auf die Bremer Galopprennbahn

Fast 30 Ideen gibt es schon für die Zwischennutzung der Galopprennbahn im Bremer Osten. Die Zwischenzeitzentrale bewertet sie nun, ab September sollen die ersten Projekte starten.
14.07.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Ab September auf die Bremer Galopprennbahn
Von Nina Willborn

Die Zwischenzeitzentrale (ZZZ) zieht ein positives Fazit nach ihrem ersten Aufruf für Zwischennutzungen der Galopprennbahn. Mehr als 40 Interessierte kamen laut Oliver Hasemann, einem der ZZZ-Köpfe, zu den ersten beiden Begehungen des Geländes. „Viele kannten das Areal vorher nur von Luftbildern. Das Ganze dann mal in echt auf sich wirken zu lassen, ist schon noch etwas anderes“, sagt er. Hasemann und seine Kollegen sind im Moment dabei, die ersten Bewerbungen, insgesamt sind es zwischen 20 und 30, aufzunehmen, zum Teil noch Nachfragen zu klären und dann die einzelnen Anträge zu bewerten.

Schon nach den Sommerferien Anfang September, so der Plan der ZZZ, könnte es dann losgehen mit den ersten Projekten. „Das ist unser fester Plan“, sagt Hasemann. „Das werden dann vor allem Projekte sein, die mit wenig Aufwand zu realisieren sind.“ Vorstellbar seien Initiativen etwa aus den Bereichen Sport, Naturerlebnis und Bildung, weniger die großen Veranstaltungen, für die es laut Hasemann derzeit auch kaum Anträge gibt.

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Bei der Bewertung und Auswahl der Zwischennutzungen arbeitet die ZZZ mit dem Regionalausschuss sowie Vertretern der Ressorts Bau, Wirtschaft/Wirtschaftsförderung Bremen, Finanzen und Kultur zusammen. Auch der Runde Tisch wird informiert, das Gremium, das innerhalb der nächsten Jahre eine Beschlussvorlage für die langfristige Nutzung des rund 34 Hektar großen Geländes entwickeln soll. Bei Erfolg können, das wurde ausdrücklich so festgelegt, aus kurzfristigen Nutzungen auch langfristige Bestandteile des Gesamtkonzepts werden.

Eine Kehrtwende in Sachen Zwischennutzung macht der Bremer Rennverein. Zunächst wollten sich die Galopp-Experten nicht mit dem Thema beschäftigen, sind nun aber umgeschwenkt. Am Donnerstag wollen Vertreter des Rennvereins, der seit vergangener Woche einen neuen Vorstand hat, mit der ZZZ sprechen. „Wir wollen besprechen, was wir liefern müssten“, sagt Rennverein-Sprecher Frank Lenk. „Insgesamt schauen wir nun mittel- und langfristig, was für uns im Einklang mit dem Gesamtkonzept möglich wäre.“ Zwei Rennen im Herbst 2021 sind zunächst der Wunsch des Vereins und laut Lenk bereits konzeptioniert wie privat finanziert.

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