Aufruf zur Registrierung Bremer Gesundheitssenatorin will Pflegereserve stärken

Angesichts der angespannten Personalsituation in den Bremer Kliniken ruft Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard Pflege- und Hilfskräfte mit freien Kapazitäten auf, sich als Pflegereserve zu registrieren.
11.01.2022, 16:16
Lesedauer: 1 Min
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Von rab

Angesichts steigender Zahlen von Corona-Patienten und der angespannten Situation in den Bremer Kliniken ruft Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) alle Pflege- und Hilfskräfte, die bereits aus dem Beruf ausgeschieden sind oder die noch freie Kapazitäten haben, auf, sich auf der Plattform www.pflegereserve.de zu registrieren.

"Die Arbeit in der Pflege ist eine der wichtigsten Säulen in der Bekämpfung der Pandemie. Es ist deswegen enorm wichtig, dass die Kliniken eine Möglichkeit haben, auf die Pflegereserve zurückzugreifen", so Bernhard. Langfristig müssten zwar "Verbesserungen der Arbeitsbedingungen" geschaffen werden, aktuell aber könne die Situation "vorrangig durch mehr Kolleginnen und Kollegen" entzerrt werden.

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Die Plattform "Pflegereserve" vernetzt Personen aus der Akut- und Langzeitpflege, der Eingliederungshilfe sowie an einer Unterstützung im Gesundheitswesen interessierte Personen aus der Bevölkerung mit Einrichtungen, die personelle Unterstützung zur Bewältigung der Pandemie suchen. Neben Pflegeberufen wurde die Plattform auf weitere Hilfsberufe erweitert, etwa für Reinigungskräfte oder Hausmeister.

Der Aufruf richtet sich insbesondere an ausgebildete Pflegefach- und Pflegehilfskräfte, die aktuell in anderen Berufen arbeiten und noch Zeit haben, in den Kliniken zu unterstützen oder die sich bereits im Ruhestand befinden und helfen möchten. Einrichtungen, die dringend Unterstützung benötigen, können durch Angabe ihres Unterstützungsbedarfs mit den einsatzbereiten Menschen in Kontakt treten.

Zur Sache

Die Plattform "Pflegereserve":

Seit Mai 2021 unterstützt Bremen die Plattform "Pflegereserve". Die Matching-Plattform wird unterstützt vom Deutschen Pflegerat, der neuen Bundespflegekammer und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen.

Die Bertelsmann Stiftung als Betreiberin hat nun eine nachhaltige Verankerung für die Plattform gefunden. Der Betrieb wurde ab dem 1. Januar 2022 von der Bundespflegekammer im Auftrag der Bundesregierung übernommen und fortgeführt. 

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