Pläne für Betreuung trotz Corona

Bremer Kitas dürfen gruppenübergreifende Angebote machen

In Bremen soll nun das sogenannte Kohorten-Prinzip, das in Schulen bereits gilt, auch für Kitas kommen. Bisher sollten Kita-Kinder nur in ihrer eigenen Gruppe Kontakt zueinander haben. Das soll sich nun ändern.
25.08.2020, 16:44
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Bremer Kitas dürfen gruppenübergreifende Angebote machen
Von Sara Sundermann
Bremer Kitas dürfen gruppenübergreifende Angebote machen

Senatorin Claudia Bogedan (SPD) kündigte Neuerungen für den Kita-Betrieb an.

Christina Kuhaupt

Bei der Kinderbetreuung könne Bremen nun einen weiteren Schritt der Öffnung gehen, kündigte Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) am Dienstag auf einer Pressekonferenz an. „Wir wollen in Kitas auch gruppenübergreifende Angebote ermöglichen.“ Das habe der Senat beschlossen. Dies sei insbesondere wichtig, um wieder verstärkt Früh- und Spätdienste in Kitas zu ermöglichen, sodass auch Eltern in Randzeiten Betreuung bekommen könnten. Bei diesen habe es zuletzt gehakt, sagte die Senatorin.

Sowohl in Kitas als auch in Schulen sollen nicht alle Kinder einer Einrichtung miteinander in Kontakt kommen, sondern nur Kinder einer festen Gruppe, einer sogenannten Kohorte. In Kitas sollten nicht mehr als 60 Kinder zu einer Kohorte gehören, in Schulen nicht mehr als 120 Kinder, so Bogedan.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+