Landeserstaufnahme in Vegesack CDU gegen neuen Mietvertrag

Die langfristige Verlängerung des Mietvertrags für die Bremer Flüchtlings-Erstaufnahmeeinrichtung in Vegesack stößt bei der CDU auf Kritik. Sie fordert von der Sozialbehörde ein neues Konzept.
30.06.2021, 14:53
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CDU gegen neuen Mietvertrag
Von Jürgen Theiner

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion ist gegen die beabsichtigte langfristige Verlängerung des Mietvertrags für die Landeserstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge und Asylbewerber in Vegesack. Die Christdemokraten werden deshalb an diesem Donnerstag in einer Sondersitzung des Sozialdeputation gegen entsprechende Pläne der Sozialbehörde stimmen, kündigt CDU-Sozialpolitikerin Sigrid Grönert an.

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Wie berichtet, strebt die Behörde eine Verlängerung des auf 2026 befristeten Mietvertrags um weitere zehn Jahre an. Ein Flügel des Gebäudekomplexes an der Lindenstraße soll umgebaut werden, um ein Mindestmaß an Privatsphäre für die Bewohner herzustellen. Die Unterbringungskapazität des Gebäudes soll von 750 auf 650 Personen herabgesetzt werden. Angestrebt wird eine Regelbelegung von nicht mehr als 500 Bewohnern.

Die CDU findet diese Vorgehensweise nicht schlüssig. Wenn eine Absenkung der Kapazität auf 500 Personen beabsichtigt werde, stelle sich die Frage nach Sinn und Umfang der Umbauarbeiten. Die Sozialbehörde plane offenbar eine allmähliche Dezentralisierung der Unterbringung von Flüchtlingen durch weitere kleinere Einrichtungen in den Stadtteilen. Dann aber müsse die Sozialbehörde ihre Absichten konkretisieren und ein neues Konzept vorlegen, fordert Grönert.

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