Wirkung verfehlt Bremer Linke kritisieren Teilhabepaket

Kinderpolitische Sprecherin bezeichnet das Paket als Flickenteppich. Bei einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes kam heraus, dass nur zwölf Prozent der Berechtigten das Programm nutzen.
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Bremer Linke kritisieren Teilhabepaket
Von Lisa-Maria Röhling

Das Bildungs- und Teilhabepaket hat aus Sicht der Bremer Linken seine Wirkung verfehlt. „Die Familienleistungen sind ein Flickenteppich und insbesondere für ärmere Kinder, Jugendliche und Familien enorm bürokratisch und ungerecht“, erklärte Sofia Leonidakis, kinderpolitische Sprecherin der Bremer Linksfraktion. Eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hatte ergeben, dass die Zuschüsse für Musikunterricht oder Sportprogramme in Bremen nur von knapp zwölf Prozent der Berechtigten genutzt werden. Auch wenn dabei nur ein Augenmerk auf einen Teilbereich des Pakets geworfen werde, sei es nicht das Instrument gegen Kinderarmut, als das es entworfen wurde, so Leonidakis. Vielmehr schließe sich ihre Partei den Forderungen des Paritätischen nach einer Kindergrundsicherung an. „Soziale Teilhabe für alle Menschen ist für uns ein Grundgebot und nichts, was man erst beantragen muss.“

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