Personalaufbau setzt sich fort

Bremer Polizei plant mit 2900 Beamten in 2025

Die Bremer Polizei stockt ihr Personal in den kommenden Jahren weiter auf. Von aktuell gut 2600 Beamten soll die Zahl auf 2900 im Jahr 2025 steigen.
10.11.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Bremer Polizei plant mit 2900 Beamten in 2025
Von Jürgen Theiner
Bremer Polizei plant mit 2900 Beamten in 2025

Polizeikommissaranwärter bei ihrer Vereidigung im November 2019.

Christina Kuhaupt

Die Bremer Polizei wird voraussichtlich im Jahr 2025 den von der rot-grünen-roten Koalition angepeilten Personalstand von 2900 Vollzeiteinheiten (VZE) erreichen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine CDU-Anfrage zur Entwicklung der Personalstärke hervor. Die VZE sind eine rechnerische Größe, bei der auch das Beschäftigungsvolumen von Teilzeitkräften durch Umwandlung in Vollzeiteinheiten berücksichtigt wird. Im Jahresmittel 2020 wird die Polizei 2605 VZE zur Verfügung haben, zum 31. Dezember dann 2638.

Aus dem Senatspapier geht hervor, dass die Polizei seit 2017 kontinuierlich Personal aufgebaut hat. Durch starke Einstellungsjahrgänge soll sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzen. Die Landesregierung prüfe, „ob und mit welchen Maßnahmen“ die Zielzahl 2900 schon früher als 2025 erreicht werden kann.

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Die Zahl der sogenannten Kontaktpolizisten (Kops), die in den Stadtteilen als Fußstreifen unterwegs sind und als Ansprechpartner für die Bevölkerung dienen, hat sich nach einem Tiefpunkt im vergangenen Jahr jetzt wieder deutlich nach oben entwickelt: Aktuell sind es 98, zum 1. Januar sollen wieder 100 Kop-Stellen besetzt sein.

Um die angepeilten Ziele bei der Personalverstärkung zu erreichen, muss die Innenbehörde bei ihren Einstellungen eine gewisse Abbrecherquote einkalkulieren. Beim Jahrgang, der 2017 seine Ausbildung begann und Ende September in den aktiven Polizeidienst integriert wurde, war die Verlustquote vergleichsweise hoch. Acht von 154 Kommissaranwärtern bestanden eine Teilprüfung endgültig nicht, weitere sieben schieden freiwillig aus.

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