Bürgerschaft für geänderte Corona-Verordnung

Zugang zu Bremer Schulen nur mit Test und Maske

Mit einer geänderten Corona-Verordnung soll der Präsenzunterricht an den Schulen noch sicherer werden. Die Bürgerschaft hat dem nun zugestimmt.
09.04.2021, 16:00
Lesedauer: 1 Min
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Zugang zu Bremer Schulen nur mit Test und Maske
Von Joerg Helge Wagner
Zugang zu Bremer Schulen nur mit Test und Maske

Wenn die Inzidenz über 100 steigt, müssen auch Grundschülerinnen und -schüler künftig im Unterricht Masken tragen.

Boris Roessler / dpa

Ab Montag wird es auch an Bremer Grundschulen eine Maskenpflicht geben, sobald der Corona-Inzidenzwert über 100 liegt. Zudem soll ein negativer Corona-Test, der höchstens drei Tage alt ist, in sämtlichen Schulen Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenzunterricht sein. Das gilt jedoch erst ab der 16. Kalenderwoche, da für die Tests die Einverständniserklärung der Eltern erforderlich ist. Diesen Änderungen der Corona-Verordnung hat am Freitag der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bürgerschaft mit großer Mehrheit zugestimmt.

Bildungsstaatsrat Jan Stöß betonte in der Online-Sitzung, dass man genügend Test-Kits anbieten könne. Man habe bereits 1,3 Millionen Kits beschafft und eine weitere Charge für Tests auch an Kitas sei unterwegs. Die Prozedur sei kindgerecht, anders als bei PCR-Tests würde der Abstrich im „vorderen Nasenraum“ genommen: „Das tut gar nicht weh.“ Stöß erklärte auch, dass das Zutrittsverbot ohne vorherigen Test kein „Einfallstor für Schulvermeider“ sei: Wer sich nicht testen lässt, muss am Distanzunterricht teilnehmen, dafür habe man ja Tablets an die Schüler ausgegeben. Doch die Testbereitschaft an den Schulen steige, und die bisherige Auswertung habe ergeben, dass es hier bislang keine auffällige Häufung von Infektionen gebe.

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