Uneinigkeit zwischen Bürgermeister und Senator über Unterlagen Bremer Senat vertagt A281-Debatte

Bremen. Der Senat hat die Beratung über die A281 ausgesetzt. Das hat am Dienstag ein Rathaussprecher bestätigt. Nach WESER-KURIER-Informationen herrscht Uneinigkeit über die Beratungsunterlagen.
27.03.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Bremer Senat vertagt A281-Debatte
Von Michael Brandt

Bremen. Der Senat hat die Beratung über die A281 ausgesetzt. Das hat gestern ein Rathaussprecher bestätigt. Eigentlich stand eine Debatte über den Sachstand zum Bauabschnitt 2/2 zwischen Flughafen und Kattenturm auf der Tagesordnung der gestrigen Regierungssitzung. Nach WESER-KURIER-Informationen wurde die Diskussion nach einem Gespräch zwischen Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) und Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) verschoben, weil Uneinigkeit über die Beratungsunterlagen herrschte.

Die CDU hatte eine Anfrage an den Senat gerichtet, in der es darum ging zu erfahren, welche genauen Fortschritte es seit dem vergangenen April gegeben hat. Im April 2011 hatte der Runde Tisch seinen Kompromiss für eine neue Trassenführung vorgelegt. Das Verkehrsressort hatte in einem Antwortentwurf darauf hingewiesen, dass weitere Schritte beim Bauabschnitt 2/2 vom Ausgang der Finanzierungsgespräche zwischen Bremen und dem Bund abhängig seien. Die neuen Pläne für das A281-Teilstück bedeuten, dass der Bau rund 30 Millionen Euro teurer wird.

Die CDU-Fraktion hatte daraufhin der Verkehrsbehörde Untätigkeit vorgeworfen. Auch jetzt kommentiert der Verkehrspolitiker Heiko Strohmann, dass die Beratungen ausgesetzt worden sind: "Nicht der Bund ist für die Verzögerungen bei der A281 verantwortlich, sondern die Unfähigkeit von Senator Lohse. Herr Lohse muss endlich begreifen: Über Finanzierungen kann man erst verhandeln, wenn neue Planungen vorliegen."

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