Klagen von Studierenden

Uni-Bibliothek Bremen: Jeder dritte Platz ist derzeit verfügbar

Zuletzt klagten Studierende über eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten der Uni-Bibliothek. Doch bisher sei das Kontingent verfügbarer Arbeitsplätze in der Bibliothek nie ausgeschöpft worden, sagt die Direktorin.
01.07.2020, 05:00
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Uni-Bibliothek Bremen: Jeder dritte Platz ist derzeit verfügbar
Von Sara Sundermann
Uni-Bibliothek Bremen: Jeder dritte Platz ist derzeit verfügbar

Studierende hatten sich über die eingeschränkte Nutzung in der Unibibliothek beklagt.

Christina Kuhaupt

Der Zugang zu Literatur und Lernen in der Uni-Bibliothek sei immer noch schwierig, davon hatten zuletzt mehrere Studierende, der Asta der Uni Bremen und ein Mitarbeiter der Bafög- und Sozialberatung erzählt. Das liege auch an coronabedingten Einschränkungen der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB). Im Normalmodus kann die Bibliothek noch nicht wieder arbeiten. Allerdings seien inzwischen deutlich mehr Arbeitsplätze in der Zentrale der SuUB nutzbar, betont Bibliotheksdirektorin Maria Elisabeth Müller.

Insgesamt sind ihr zufolge derzeit 170 Arbeitsplätze in der Zentrale und im Juridicum auf dem Uni-Campus nutzbar. Studierende können sich online für die Plätze anmelden. Über ein Ampel-System auf der Internetseite der Bibliothek ist sichtbar, wie viele Plätze aktuell frei sind. „Das Angebot an Arbeitsplätzen zum längerfristigen Aufenthalt in der Bibliothek ist bisher noch an keinem Tag ausgeschöpft worden“, sagt Direktorin Müller. „Kein Studierender, der zum Lernen in die Bibliothek kommen wollte, wurde abgewiesen.“

Die Bibliothek habe seit dem Ausbruch des Coronavirus sofort reagiert, in drei Phasen nach und nach wieder geöffnet und über ein Weblog laufend informiert: „Wir machen alles, was möglich ist“, so Müller. Derzeit sei etwa jeder dritte Arbeitsplatz in der Zentrale nutzbar. In dieser Woche sollen der Direktorin zufolge zwei SuUB-Standorte an der Hochschule am Neustadtswall und in der Werderstraße als Lernorte wieder öffnen.

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