Geschäfte im Bremer Viertel

Wahrzeichen lässt weiter auf sich warten

Zwar ist das Budget inzwischen gesichert, aber noch harrt das Chamäleon, das Wahrzeichen des Viertels, seiner Rekonstruktion. Derweil warnen die Geschäftsleute vor drohenden .
05.02.2021, 05:00
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Wahrzeichen lässt weiter auf sich warten
Von Sigrid Schuer

Eigentlich sollte es schon längst zurück sein, das Chamäleon als Wahrzeichen des Viertels. „Wir vermissen es alle sehr“, sagt Janina Kovacs von der Interessengemeinschaft „Das Viertel“ (IGV), aber momentan habe man alle Hände voll zu tun, um die Folgen der Corona-Krise zu bekämpfen, die für den Einzelhandel dramatisch seien.

Dass das Viertel auch ohne Chamäleon bunt sei, darauf wollen an diesem Freitag rund 70 Geschäfte im Steintor und im Viertel hinweisen. Die Einzelhändler haben ihre Läden, die seit Mitte Dezember geschlossen sind, mit bunten Luftballons und Plakaten mit der Aufschrift dekoriert: „All we need is love and money“.

Wie dramatisch die Lage für den Einzelhandel ist, wurde auch in der jüngsten Sitzung des Fachausschusses für öffentliches Leben, Handel und Gewerbe des Beirates Mitte deutlich. Laut Norbert Caesar, dem Vorsitzenden der IGV, stehen rund 40 Prozent der Geschäfte vor dem Aus, wenn nicht schnell wirksame Gegenmaßnahmen greifen. Für viele Geschäftsinhaber werde es mittlerweile so eng, dass sie ihre Lebenshaltungskosten nicht mehr bezahlen könnten.

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