Anerkennung von Mehrsprachigkeit Vorstoß für Abiturreform trifft auf Gegenwind

Gute Kenntnisse in Russisch oder Arabisch über eine Prüfung im Abitur als zweite Fremdsprache anerkennen zu lassen, diese Option forderten Bremer Forscher zuletzt ein. Doch ihr Vorschlag erntet wenig Zuspruch.
26.01.2022, 16:15
Lesedauer: 2 Min
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Vorstoß für Abiturreform trifft auf Gegenwind
Von Sara Sundermann

Für Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, ist Französisch, Spanisch oder Latein nicht die zweite Fremdsprache, sondern real oft die vierte oder fünfte Sprache. Obwohl mehr als jedes zweite Kind in Bremen mehrsprachig aufwachse, würden ihre Kompetenzen nicht anerkannt. Das kritisierte zuletzt ein Forschungsteam der Bremer Universität vom Projekt "Tramis" und schlug eine Abiturreform vor. Ihre Forderung: Als Alternative zum Lernen einer zweiten Fremdsprache in der Schule sollte auch eine Prüfung in einer beliebigen Sprache für das Abitur anerkannt werden.

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