Senat ändert Corona-Verordnung Bremer Weihnachtsmarkt und Schlachtezauber ohne Besucherbegrenzung

Beim Bremer Weihnachtsmarkt und Schlachtezauber gilt keine Begrenzung auf zeitgleich maximal 25.000 Besucher. Der Senat hat am Dienstag eine entsprechende Änderung der Corona-Verordnung beschlossen.
09.11.2021, 15:40
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Von rab

Der Bremer Senat hat am Dienstag eine Änderung der Corona-Verordnung beschlossen, damit der Weihnachtsmarkt und der Schlachtezauber vom 22. November bis 23. Dezember in der Innenstadt stattfinden können.

Durch die Änderung, der die Bremische Bürgerschaft noch zustimmen muss, entfallen die bisher für Großveranstaltungen vorgeschriebenen 3G-Kontrollen und eine Begrenzung auf zeitgleich maximal 25.000 Besucher. Dies sei, anders als beim Freimarkt, für den Weihnachtsmarkt nicht praktikabel, "da dieser in der historischen Innenstadt stattfindet und die Einzäunung eines Veranstaltungsgeländes nicht möglich ist", begründet der Senat.

Möglich werde die Ausnahmeregelung durch die hohe Impfquote und niedrige Hospitalisierungsrate, sagt Wirtschaftsstaatsrat Sven Wiebe. "Das Hygienekonzept, das mit dem Gesundheitsressort abgestimmt ist, sieht eine Reduzierung der Stände um zehn Prozent vor. Zudem wird der Weihnachtsmarkt räumlich entzerrt. Die besondere Stimmung, die den Bremer Weihnachtsmarkt ausmacht, wird es dennoch geben."

Als Veranstaltungsfläche wird in diesem Jahr der Loriotplatz am Herdentor einbezogen. Der Hanseatenhof soll zudem stärker genutzt werden. Im Umfeld der Ausschankbetriebe werden zusätzliche Aufenthaltsflächen eingerichtet. Außerdem sollen mehr Sicherheitskräfte vor Ort zur "Besuchersteuerung und Vermeidung von Menschenansammlungen" eingesetzt werden. In geschlossenen Verkaufsständen besteht eine Maskenpflicht.

Eine Zulassung zum Weihnachtsmarkt und Schlachtezauber erhalten laut Senatsmitteilung in diesem Jahr insgesamt 156 Geschäfte, davon: 

  • 56 Stände mit Kunsthandwerk
  • 4 Karusselle
  • 23 Süßwarenstände
  • 44 Imbissbetriebe.

Sollte die Corona-Warnstufe während des Weihnachtsmarktes aufgrund der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz geändert werden, sollen die Regelungen angepasst werden. 

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