Bremerhaven Weiterer Teil der Nordmole eingestürzt

Ein weiterer Teil der Nordmole in Bremerhaven ist am Dienstag eingestürzt. Ob dies eine Folge des begonnenen Rückbaus ist, sei "spekulativ", sagte ein Sprecher von Bremenports.
13.09.2022, 14:13
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von wk

Am Dienstag ist ein weiteres, rund 50 Meter langes Teil der Nordmole in der Bremerhavener Außenweser eingestürzt. Das bestätigte ein Sprecher der Hafengesellschaft Bremenports. Die Ursache sei noch unklar.  

Nachdem sich der Nordmolenkopf am 18. August abgesenkt hatte, war der darauf stehende Leuchtturm in Schieflage geraten. Nur die markante rote Spitze des Turms konnte gerettet werden. Das Molenfeuer hatte die Einfahrt zur Geeste seit mehr als 100 Jahren markiert.

Ob die erneute Absenkung eines Teils mit dem begonnenen Rückbau des Nordmolenkopfes zusammenhänge, sei "spekulativ", so der Bremenports-Sprecher. Auswirkungen auf die Schifffahrt habe der neue Abbruch nicht.

Lesen Sie auch

Nun gehe es darum, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Ziel sei, einen sicheren Zustand der Mole und der Einfahrt für die anstehende Sturmflutperiode herzustellen. Nach den ursprünglichen Plänen sollte Anfang Oktober ein temporäres Leuchtfeuer vor dem Molenkopf installiert werden.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+