Einsatz von Polizei und Rettungskräften

Bremerin erfindet Messerangriff als Aprilscherz

Eine 28-jährige Bremerin versetzte ihrem Bruder am 1. April einen schlimmen Schrecken: Sie behauptete am Telefon, durch einen Messerstich in den Bauch verletzt worden zu sein.
02.04.2019, 09:53
Lesedauer: 1 Min
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Ein übler Aprilscherz sorgte am Montagabend für einen Großeinsatz der Polizei und Rettungskräfte in Findorff. Wie die Polizei Bremen mitteilt, rief eine 28-Jährige ihren Bruder an und sagte, sie sei durch einen Messerstich in den Bauch verletzt worden. Der 29-Jährige glaubte ihr und wählte den Notruf.

Mehrere Streifenwagen sowie Rettungskräfte seien daraufhin angerückt, so die Polizei. Vor Ort fanden sie die junge Frau völlig unversehrt vor. Sie erklärte, sich mit ihrem Bruder einen Aprilscherz erlaubt zu haben. Die Polizei verwarnte sie, stieß aber nach eigenen Angaben auf "wenig Verständnis". Gegen die Frau wird nun wegen des Missbrauchs von Notrufen ermittelt. Zudem wird geprüft, ob sie die Einsatzkosten tragen muss.

Der Missbrauch des Notrufs kann laut Polizei eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe nach sich ziehen. (ech)

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