Sozialleistungsbetrug in Bremerhaven

"Bürger in Wut" fordern Sanktion gegen Klaus Rosche

Nach Ansicht der Bürger in Wut darf der Sozialleistungsmissbrauch in Bremerhaven für den ehemaligen Sozialdezernenten, Klaus Rosche, nicht ohne Folgen bleiben.
01.02.2018, 21:02
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Jürgen Theiner
"Bürger in Wut" fordern Sanktion gegen Klaus Rosche

Die BIW fordern eine persönliche Haftung des früheren Bremerhavener Sozialdezernenten Klaus Rosche.

Karsten Klama

Der massenhafte Sozialleistungsmissbrauch in Bremerhaven kann nach Ansicht der Bürger in Wut (BIW) für den früheren Sozialdezernenten der Seestadt, Klaus Rosche, nicht ohne Folgen bleiben. Mit dieser Forderung reagiert der Vorsitzende der BIW-Gruppe in der Bürgerschaft, Jan Timke, auf den Abschlussbericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der seit Mittwoch vorliegt.

Darin weist das Gremium der Bremerhavener Sozialbürokratie eine Mitschuld an dem finanziellen Schaden zu, der den öffentlichen Kassen entstanden ist. Aus Timkes Sicht sollte der Magistrat der Seestadt nun gegen Rosche ein Disziplinarverfahren einleiten. „Seine zwischenzeitliche Pensionierung schützt Rosche nicht vor einer solchen Maßnahme“, so Timke. Er regt eine Kürzung der Ruhestandsbezüge des früheren Behördenchefs an.

Lesen Sie auch

Was hat sich seit dem Skandal verändert? Das sehen Sie im Video von Buten un Binnen:

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+