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Bremer Anti-AfD-Song aus Walle sorgt für Aufsehen

Jan-Felix Jasch und Maren Beneke 15.04.2019 9 Kommentare

Die Melodie ist eingängig, der Text dank der Untertitel auch für Menschen verständlich, die kein Plattdeutsch sprechen, und die Botschaft des Videos ist ebenfalls eindeutig: Walle bleibt bunt.

Auf humoristische Weise setzen sich die Macher eines Youtube-Videos mit dem Wahlprogramm der AfD zur Bürgerschaftswahl am 26. Mai auseinander. Unter dem Titel „Wi nich!“ singt Lars Köster, normalerweise am Mikrofon bei Auftritten der Band Knipp Gumbo zu hören, den Song gemeinsam mit Waller Anwohnern, die dem Bündnis „Walle bleibt bunt“ angehören. Das Video, hinter dem unter anderem Filmemacher Jürgen Köster, Timo Wried, die Musikerin Catarina Mahnke und die Übersetzerin Carina Kluge stecken, sei als gemeinschaftliche Aktion aus dem Bündnis heraus entstanden, teilten die Organisatoren mit. Am Sonntag hatte das Bündnis das Video der Öffentlichkeit vorgestellt.

Aufgetaucht ist das Video auf dem Youtube-Kanal „Walle bleibt bunt! TV“, der seit dem 13. April existiert und auf dem bisher nur dieses eine Video veröffentlicht wurde. Das Stück ist ein Remake des Anti-AfD-Songs „Mia ned“ vom Liedermacher Roland Hefter, dessen Song vor der Landtagswahl in Bayern erschienen war.

Das Bündnis „Walle bleibt bunt“ ist ein überparteilicher Zusammenschluss, der sich etwa einmal im Monat zu verschiedenen Veranstaltungen trifft. Am Donnerstag, 25. April, findet im Speicher 11 eine Veranstaltung zum Thema Frauenbild in der AfD statt.


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