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Auftakt der vierten Koalitionsrunde
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Bremer Grüne wollen endgültiges Aus für Offshore-Terminal

Jürgen Theiner 25.06.2019 15 Kommentare

Die Chef-Unterhändler Carsten Sieling (SPD), Maike Schaefer (Mitte) und Kristina Vogt (von links) widmen sich an diesem Dienstag Themen wie Wirtschaft, Bildung und Finanzen.
Die Chef-Unterhändler Carsten Sieling (SPD), Maike Schaefer (Mitte) und Kristina Vogt (von links) widmen sich an diesem Dienstag Themen wie Wirtschaft, Bildung und Finanzen. (CARMEN JASPERSEN)

Bei den Bremer Koalitionsgesprächen verschärfen die Grünen ihre Gangart in Sachen Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB). Sie fordern nun einen endgültigen Abschied von diesem Infrastrukturprojekt für die Seestadt. Bei den Sondierungsgesprächen mit SPD und Linken unmittelbar nach der Bürgerschaftswahl hatte man sich noch darauf verständigt, das Thema OTB in den kommenden vier Jahren nicht mehr anzufassen, zumal noch rechtliche Klärungen ausstehen, die einige Zeit beanspruchen werden. Von einem definitiven Aus für den Windkraft-Schwerlasthafen war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht die Rede.

Das klang am Dienstagmorgen anders. Grünen-Spitzenkandidatin Maike Schaefer sagte dem WESER-KURIER, man wolle in der aktuellen Verhandlungsrunde erreichen, dass sich das Land vom OTB komplett verabschiedet. Die voraussichtlichen Kosten für das Projekt von rund 180 Millionen Euro sollten für sinnvollere Infrastrukturprojekte in der Seestadt eingesetzt werden.

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In der vierten Runde der Koalitionsgespräche geht es um einen ganzen Strauß wichtiger Themen. Neben dem Komplex Wirtschaft/Arbeit/Häfen stehen unter anderem die Themen Bildung, Finanzen und Verkehr auf der Tagesordnung. Gegen 18 Uhr wollen die Unterhändler gegenüber den Medien ein Zwischenfazit ziehen.

++ Weitere Informationen folgen im Laufe des Tages. ++


Sonntagsfrage
Zufriedenheit mit den Spitzenkandidaten