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So bewerten die Bremer die Stadtentwicklung

Lisa Boekhoff 10.02.2019 0 Kommentare

Bremen landet, was die Attraktivität der City angeht, im Vergleich mit 116 deutschen Innenstädten im Mittelfeld.
Bremen landet, was die Attraktivität der City angeht, im Vergleich mit 116 deutschen Innenstädten im Mittelfeld. (Christian Walter)

Gerade erst hat es Neuigkeiten gegeben: Der weltberühmte Architekt Daniel Libeskind soll das Gebäude der Sparkasse am Brill neu gestalten. Das ist ein Coup. Überhaupt gibt es in der Bremer Innenstadt gerade viel Bewegung: ob nun mit dem Umbau des Bremer Carrees, dem des Lloydhofs oder mit dem neuen City-Gate. Kurt Zech plant anstelle des Parkhauses Mitte „City-Galerien“ und Christian Jacobs baut bereits am „Balge-Quartier“ an der Langenstraße und der Obernstraße.

Der Senat profitiert von diesem Schub für die Innenstadt allerdings wenig. Derzeit sind 57 Prozent mit seiner Stadtentwicklung in Bremen eher nicht zufrieden und 36 Prozent eher zufrieden. Die Zustimmung für dieses Politikfeld fiel im Vergleich zu April 2018 am zweitstärksten um gleich zehn Prozentpunkte. Damals schnitten Stadtentwicklung und Integration noch am besten ab. Wähler der SPD sind dabei wie schon 2018 überdurchschnittlich zufrieden mit der City mit 47 Prozent. Wähler der FDP stimmen mit 18 Prozent am wenigsten zu.

Vor einem Jahr lag ihre Zufriedenheit noch mehr als 20 Prozentpunkte höher. Die Altersgruppe 16 bis 39 Jahre fällt erneut ein besseres Urteil als die älteren Befragten. 65 Prozent der 40- bis 64-Jährigen  sind mit der Stadtentwicklung eher nicht zufrieden. Die jüngste Studie des Instituts für Handelsforschung in Köln unterstreicht den Befund: Bremen landet, was die Attraktivität der City angeht, im Vergleich mit 116 deutschen Innenstädten im Mittelfeld. Bremen befindet sich im Umbruch.


Sonntagsfrage
Zufriedenheit mit den Spitzenkandidaten