Forderung nach Schutzgebiet-Ausweisung

BUND: Bremen muss Trinkwasserquellen schützen

Angesichts der sich zuspitzenden Trinkwassersituation fordert der BUND Bremen, die städtischen Quellen durch die Ausweisung von Trinkwasserschutzgebieten zu schützen.
13.08.2020, 05:00
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BUND: Bremen muss Trinkwasserquellen schützen
Von Mathias Sonnenberg
BUND: Bremen muss Trinkwasserquellen schützen

Laut BUND werden in Bremen täglich im Schnitt 121 Liter pro Person verbraucht.

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Nach den Berichten über die sich angesichts der anhaltenden Hitze zuspitzende Trinkwassersituation fordert der BUND Bremen, dass die Stadt ihre eigenen Quellen durch die Ausweisung von Trinkwasserschutzgebieten schützt. Geschäftsführer Martin Rode weist daraufhin, dass Wasser nicht uneingeschränkt zur Verfügung stehe. „Bremen ist zum Großteil auf Wasserimporte aus dem niedersächsischen Umland angewiesen“, erklärt er.

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Im Stadtgebiet würden lediglich 15 Prozent des Trinkwasserbedarfes gefördert und in Bremen Blumenthal aufbereitet. Andere Förderkapazitäten seien so gut wie ausgereizt. Deshalb sei es wichtig, die eigenen Trinkwasserquellen zu sichern und die Risiken zu minimieren, die mit zunehmender Grundwasserbelastung durch Nitrat und Pestizidrückstände verbunden seien.

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Laut BUND werden in Bremen täglich im Schnitt 121 Liter pro Person verbraucht. „Wir können einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon fließt das kühle Nass aus der Leitung“, sagt Rode, sei es für die Körperpflege, zum Kochen, Waschen, Zähneputzen oder einfach zum Trinken. „Gerade jetzt, während der aktuellen Hitzewelle, wissen dies viele zu schätzen“, sagt Rode. „Doch Trinkwasser ist kostbar, auch wenn uns dessen Verfügbarkeit in der Regel selbstverständlich erscheint.“ Das werde in diesen heißen Tagen sehr deutlich, so Rode.

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