Studie „Fit im Nordwesten“ startet / Auftakt mit einem dreistündigen Spaziergang am 6. August

Burglesum gerät in Bewegung

Lesum. Wer im Alter körperlich aktiv ist, kann seine Lebenserwartung deutlich verlängern. So lautet die Kernbotschaft einer Langzeitstudie des Universitätshospitals ­Oslo.
28.07.2016, 00:00
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Von Klaus Grunewald

Lesum. Wer im Alter körperlich aktiv ist, kann seine Lebenserwartung deutlich verlängern. So lautet die Kernbotschaft einer Langzeitstudie des Universitätshospitals ­Oslo. Das Präventionsnetzwerk „Aequipa“ will jetzt mithilfe örtlicher Vereine älteren Menschen im Stadtteil Burglesum zu mehr Bewegung animieren. Das kostenlose Programm startet am Sonnabend, 6. August, um 10 Uhr bei der Senioren-Begegnungsstätte St. Magnus, Unter den Linden 24.

An der Studie „Fit im Nordwesten“ beteiligen sich, wie berichtet, Hochschulen und die Gesundheitswirtschaft aus der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Mit im Boot sitzt auch die Jacobs University in Grohn. Ziel der Studie ist es, ein optimales Bewegungsprogramm für ältere Menschen zu entwickeln, das körperliche Aktivität fördert und gesundes Altern unterstützt. Mitfinanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

In Burglesum gibt es nach den Worten von Ortsamtsleiter Florian Boehlke gute Voraussetzungen, um das Forschungsprojekt zu unterstützen. Unter dem Motto „Burglesum in Bewegung – im Alter fit, komm mach mit“ laden der TSV St. Magnus, die SG Marßel und die Freie Christengemeinde in Grambke ältere Bürger ab 60 zu drei Schwerpunktaktionen ein. Am Sonnabend, 6. August, steht ein rund drei Kilometer langer Spaziergang von der Begegnungsstätte St. Magnus zum Stiftungsdorf Blumenkamp auf dem Programm; Start ist um 10 Uhr. Am 10. September bietet die SG Marßel den Senioren Mitmachaktionen an, und am 24. September lädt die Freie Christengemeinde in Grambke dazu ein, etwas für die körperliche Fitness zu tun. Die Langzeitstudie in Norwegen hat übrigens ein erstaunliches Ergebnis zutage gefördert: Wer in der Woche drei Stunden körperlich aktiv war, hatte eine – im Vergleich zu weitgehend inaktiven Menschen – im Durchschnitt um fünf Jahre längere Lebenserwartung.

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