Öffentlicher Nahverkehr Bis zu 150 Euro Strafe bei Verstoß gegen 3G in Bus und Bahn

Die 3G-Regel gilt ab sofort im öffentlichen Nahverkehr. Wer in Bussen und Bahnen ohne gültigen Nachweis erwischt wird, dem droht in Bremen neben dem Rauswurf ein Bußgeld zwischen 50 und 150 Euro.
24.11.2021, 19:02
Lesedauer: 1 Min
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Bis zu 150 Euro Strafe bei Verstoß gegen 3G in Bus und Bahn
Von Pascal Faltermann

Wer in Bussen und Bahnen die 3G-Regeln ignoriert und dabei erwischt wird, dem droht in Bremen neben dem Rauswurf ein Bußgeld. Zwischen 50 und 150 Euro kann es kosten, wenn der offizielle Nachweis fehlt oder er nicht vorgezeigt wird. "Das Ordnungsamt entscheidet im Einzelfall", sagt Karen Stroink, Sprecherin des Innenressorts. Bei Wiederholungstätern könne sich der Betrag verdoppeln.

Seit Mittwoch gelten in allen Bussen und Bahnen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) die neuen Corona-Regeln. Fahrgäste müssen demnach die 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet) erfüllen und eine FFP2- oder medizinische Maske tragen. Diese Maßnahmen wurden von Bund und Ländern als Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus beschlossen, die BSAG und der Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) setzen diese Regeln um und überprüfen sie. 

"Werden diese Vorgaben nicht erfüllt, werden die Fahrgäste des Fahrzeugs verweisen", sagt BSAG-Sprecher Jens-Christian Meyer. Kontrolliert werden die Regeln stichpunktartig und zusammen mit den Tickets. Die Hemmschwelle sei also genauso hoch wie für Fahrgäste, die ohne Fahrschein in Bus oder Bahn erwischt werden. In Bremen unterstützen Mitarbeiter des Ordnungsamts und die Polizei die BSAG-Teams. "Es ist eine extrem belastende, zusätzliche Aufgabe, bei der wir vorsichtig vorgehen", sagt BSAG-Sprecher Meyer. Er hofft, dass es nicht zu Anfeindungen oder Übergriffen gegenüber dem Personal kommt.

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