Bremer Bürgermeister tritt nicht erneut an

Carsten Sieling: Seine politische Karriere in Bildern

Am Montag soll der Koalitionsvertrag von Rot-Grün-Rot veröffentlicht werden. Kurz davor erklärte Carsten Sieling, nicht erneut als Bürgermeister zur Verfügung zu stehen. Wir zeigen seine politischen Stationen in Bildern.
01.07.2019, 12:15
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Carsten Sieling: Seine politische Karriere in Bildern

Ab 1993 war Sieling Mitglied im Landesvorstand der SPD, von 2004 bis 2006 führte er sie als Landesvorsitzender. Sieling gilt als Experte für Finanz- und Steuerpolitik. Auf Bundesebene setzte er sich für eine Öffnung der SPD gegenüber einer rot-rot-grünen Koalition auf Bundesebene ein.

Frank Thomas Koch

Carsten Sieling wird zukünftig nicht mehr Bürgermeister in Bremen sein. (Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel.) Der 60-Jährige zog die Konsequenzen aus der Bürgerschaftswahl im Mai, in der die SPD erstmals nicht mehr stärkste Kraft im Land Bremen wurde, und tritt zurück. Mit 24,9 Prozent der Stimmen holte die SPD im Mai ihr schlechtestes Ergebnis seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit 26,7 Prozent der Stimmen wurde die CDU um Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder erstmals stärkste Kraft. Wer die Nachfolge Sielings antritt, ist noch nicht bekannt. Sein Mandat als Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft will Sieling annehmen, um weiter zu gestalten.

Der gebürtige Nienburger war bereits seit 1993 Mitglied im Landesvorstand der Bremer SPD, 1995 zog er erstmals in die Bürgerschaft ein. Sein Mandat behielt der Diplom-Ökonom bis 2009, als er in den Bundestag wechselte. In dieser Fotostrecke zeigen wir Bilder seiner politischen Stationen.

Offizieller Wahlkampfauftakt SPD Hessen

Carsten Sieling wurde am 13. Januar 1959 in Nienburg an der Weser geboren. Nach dem Realschulabschluss machte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann in Hannover. Die allgemeine Hochschulreife erwarb er auf dem zweiten Bildungsweg. Seit 1976 ist er Mitglied der SPD.

Im Jahr 1976 wurde Carsten Sieling Mitglied der SPD.

Foto: Silas Stein/dpa
Ab 1993 war Sieling Mitglied im Landesvorstand der SPD, von 2004 bis 2006 führte er sie als Landesvorsitzender. Sieling gilt als Experte für Finanz- und Steuerpolitik. Auf Bundesebene setzte er sich für eine Öffnung der SPD gegenüber einer rot-rot-grünen Koalition auf Bundesebene ein.

Ab 1993 war Sieling Mitglied im Landesvorstand der SPD, von 2004 bis 2006 führte er sie als Landesvorsitzender. Sieling gilt als Experte für Finanz- und Steuerpolitik. Auf Bundesebene setzte er sich für eine Öffnung der SPD gegenüber einer rot-rot-grünen Koalition auf Bundesebene ein.

Foto: Frank Thomas Koch
Am 8. Juni 1995 zog er als Abgeordneter in die Bremische Bürgerschaft ein. Sieling studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik, der Universität Bremen und der University of Maryland (USA) und machte seinen Abschluss als Diplom-Ökonom.

Am 8. Juni 1995 zog er als Abgeordneter in die Bremische Bürgerschaft ein. Sieling studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik, der Universität Bremen und der University of Maryland (USA) und machte seinen Abschluss als Diplom-Ökonom.

Foto: Jochen Stoss
Von 1999 bis 2005 war Sieling bau- und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion der Bremischen Bürgerschaft.

Von 1999 bis 2005 war Sieling bau- und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion der Bremischen Bürgerschaft.

Foto: Jochen Stoss
Gewoba im Visier der Justiz

Von 2003 bis 2010 wirkte er im Aufsichtsrat der Gewoba mit.

Foto: Frank Thomas Koch
Von 2004 bis 2006 war er Landesvorsitzender der Bremer SPD.

Von 2004 bis 2006 war er Landesvorsitzender der Bremer SPD.

Foto: Frank Thomas Koch
Im Jahr 2005 war Sieling außerdem Fraktionsvorsitzender.

Im Jahr 2005 war Sieling außerdem Fraktionsvorsitzender.

Foto: Jochen Stoss
Sieling

Am 14. Oktober 2009 übernahm Sieling ein Bundestagsmandat. Außerdem war er Mitglied im Finanzausschuss des Bundestags und im Gremium zum Finanzmarktstabilisierungsfonds, Mitglied im Unterausschuss Kommunales und stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss.

Foto: frei
Ball des Sports / CCB

Carsten Sieling und seine Frau Alexia im Jahr 2010. Die beiden haben drei gemeinsame Kinder.

Foto: Walter Gerbracht
SPD Unterbezirkparteitag -

Im Jahr 2011 gründete Sieling die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Metropolregion Bremen / Oldenburg mit.

Foto: Frank Thomas Koch
SPD Pressekonferenz - Carsten Sieling ist offiziell Bürgermeister-Kandidat

Er engagierte sich auch in der Parlamentarischen Linken der SPD-Bundestagsfraktion, deren Sprecher er seit März 2014 war.

Foto: Frank Thomas Koch
Carsten Sieling, SPD

Im Jahr 2014 wurde Sieling Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der ArcelorMittal Bremen.

Foto: Karsten Klama
Bremer Bürgerschaft - Wahl des neuen Senats -

Seit dem 15. Juli 2015 ist Carsten Sieling Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen. Außerdem ist er Präsident des Senats, Senator für Kultur und Senator für Angelegenheiten der Religionsgemeinschaften. Einen Tag später schied er aus dem Deutschen Bundestag aus, Nachfolgerin im Mandat wurde Sarah Ryglewski.

Foto: Frank Thomas Koch
Meyer-Heder und Sieling

Bei der Bürgerschaftswahl 2019 trat Sieling erneut als Spitzenkandidat der Bremer SPD an. Sein Herausforderer: Carsten Meyer-Heder.

Foto: Assanimoghaddam/Jaspersen/dpa
Bürgerschaftswahl Bremen

Nachdem die Ergebnisse der Bürgerschaftswahl am 26. Mai 2019 vorlagen, war schnell klar: Die Bremer SPD, die zuvor 73 Jahre lang bei den Wahlergebnissen in Bremen ungeschlagen geblieben war, hatte eine historische Niederlage erlitten.

Foto: Dittrich/DPA
Koalitionsverhandlungen in Bremen

Carsten Sieling verhandelte noch den Koalitionsvertrag mit Grünen und Linken. An diesem Montag soll der Vertrag veröffentlicht werden.

Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+