Stromeinkauf der Stadt Bremen

CDU sieht Stromauftrag als "Treppenwitz"

„Ein wirtschaftspolitischer Treppenwitz“– so kommentierte am Sonntag CDU-Parteichef Jörg Kastendiek die Entscheidung, Ökostrom nicht von der swb zu beziehen, bei der sich Bremen eingekauft hatte.
29.12.2014, 00:00
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CDU sieht Stromauftrag als
Von Wigbert Gerling
CDU sieht Stromauftrag als "Treppenwitz"

Der Bremer CDU-Parteichef Jörg Kastendiek.

Frank Thomas Koch

„Ein wirtschaftspolitischer Treppenwitz“ – so kommentierte am Sonntag CDU-Parteichef Jörg Kastendiek die hansestädtische Entscheidung, Ökostrom nicht von der swb zu beziehen, bei der sich Bremen zuvor mit 225 Millionen Euro eingekauft hatte.

Diese Investition sei unter anderem mit einem größeren Einfluss auf den Strombezug begründet worden, so der Christdemokrat, und doch sei der Auftrag nun an einen Wettbewerber der swb gegangen. Es sei nur zu hoffen, dass Bremen nicht weitere Beteiligungen eingehe und dafür viel Geld ausgebe.

Wie am Sonntag berichtet, hatte die rot-grüne Landesregierung im Frühjahr beschlossen, sich in den swb-Netzbetrieb unter anderem für Strom einzukaufen. Kurz vor Jahresende kam das Unternehmen mit Sitz in der Hansestadt bei der Vergabe des Stromeinkaufs nicht zum Zuge. Vielmehr liefert jetzt ein Unternehmen der EnBW, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg hat.

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