Festival „Iberoamericano“ vermittelt lateinamerikanische Kultur Cha-Cha-Cha im Bürgerhaus

Östliche Vorstadt. Es wird eine Premiere fürs Bürgerhaus Weserterrassen: Das Festival "Iberoamericano" soll von Freitag, 31. August, bis Sonntag, 2. September, spanische und lateinamerikanische Kultur vermitteln. Konzerte, eine Ausstellung, Musik-, Tanz- und Sprachworkshops stehen auf dem Programm.
27.08.2012, 05:00
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Cha-Cha-Cha im Bürgerhaus
Von Lisa Schröder

Östliche Vorstadt. Es wird eine Premiere fürs Bürgerhaus Weserterrassen: Das Festival "Iberoamericano" soll von Freitag, 31. August, bis Sonntag, 2. September, spanische und lateinamerikanische Kultur vermitteln. Konzerte, eine Ausstellung, Musik-, Tanz- und Sprachworkshops stehen auf dem Programm.

Am ersten Festivaltag, 31. August, wird um 18 Uhr die Ausstellung von "Papucho" eröffnet. Die Ausstellung ist, anders als ursprünglich geplant, nur während des Festivals dort zu sehen. Um 20 Uhr beginnt am 31. August ein Doppelkonzert: Das "Don Mendo Trio" mit Tim Schikoré interpretiert den Flamenco und kombiniert ihn mit Jazz, Klassik und mit Latein-Elementen. Danach spielt und tanzt das Trio "Brisa Flamenca" traditionellen Flamenco auf der Gitarre, und Helena Pérez singt. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt zehn Euro.

Am Sonnabend, 1. September, sind um 20 Uhr die drei "Cuban Boys" im Bürgerhaus zu Gast und spielen unter anderem Salsa, Mambo, Merengue und Cha-Cha- Cha. In Deutschland zufällig getroffen, touren die drei Kubaner mit ihrer Band seit 2009 durch die ganze Welt. Im Anschluss steht die "Noche de Musica Latina" auf dem Programm: Die Mexikanerin Dee Dee Lopéz legt lateinamerikanische Musik zum Tanzen und Feiern auf (Eintritt: zwölf Euro, ermäßigt acht Euro).

Mit einer "Klassik Matinee" beginnt der Sonntag, 2. September, um 11 Uhr. Studentinnen und Studenten der Hochschule für Künste Bremen präsentieren spanische und südamerikanische Gitarrenmusik (Karten kosten fünf Euro). Mit "Music Cultural: Hermanos De Sangre", einem Konzert ab 20 Uhr, endet das Festival. Die Geschichte der Verschmelzung von Musik aus Europa und Lateinamerika wird von Künstlern in Musik, Bildern und Texten erzählt (13 Euro, ermäßigt neun Euro).

Am Sonnabend und Sonntag, 1. und 2. September, laufen sechs Workshops. Von 11 bis 12.30 Uhr gibt die Tänzerin und Sängerin Diana La Negra für Kinder von acht bis 13 Jahren den Tanzworkshop "Flamenkids Por Rumbas" (15 Euro). Der Bremer Gitarrist Tim Schikoré bietet von 11 bis 14 Uhr den Gitarrenworkshop "Flamenco & Latin-Grooves" an, der sich eher an Spieler mit Vorkenntnissen auf der Gitarre richtet (75 Euro). Peter Sprenger leitet den Percussionsworkshop "Flamencogrooves" von 14 bis 17 Uhr (75 Euro). Im zweiten Percussionsworkshop "Latin Grooves" zeigt der aus Puerto Rico stammende Juan José Vélèz den Teilnehmern die Vielfalt der lateinamerikanischen Rhythmen wie Bombo, Son und Salsa (75 Euro). Von 14.30 bis 16 Uhr gibt Diana La Negra eine Tanzstunde im Merengue und Cumbia (25 Euro). Nur am Sonntag, 18.30 bis 19.30 Uhr, erklärt Iris Anais Gómez Montano von der Spanischsprachschule IRIGO die kleinen Unterschiede zwischen der spanischen und der lateinamerikanischen Sprache (fünf Euro).

Karten für die Konzerte gibt es im Bürgerhaus Weserterrassen, Osterdeich, unter Telefon 549490 oder über www.weserterrassen.com.

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