Horn/Peterswerder/China

Chinesisch lernen in Schanghai

Horn-Lehe/Peterswerder. Raus aus der Theorie, rein in die Praxis, heißt es aktuell für 17 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Horn und vom Gymnasium an der Hamburger Straße: Zurzeit sind sie auf Chinareise, von wo sie am Sonnabend zurückkehren werden. Begleitet werden sie unter anderem von Lehrerin Mona Bektesi, die bereits einiges zu berichten hat.
28.07.2016, 00:00
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Von Katharina Hirsch
Chinesisch lernen in Schanghai

Zu Besuch in Hefei: Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Horn und an der Hamburger Straße.

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Horn-Lehe/Peterswerder. Raus aus der Theorie, rein in die Praxis, heißt es aktuell für 17 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Horn und vom Gymnasium an der Hamburger Straße: Zurzeit sind sie auf Chinareise, von wo sie am Sonnabend zurückkehren werden. Begleitet werden sie unter anderem von Lehrerin Mona Bektesi, die bereits einiges zu berichten hat.

So wurden die Schülerinnen und Schülern in Peking von Mengyuan und Qiu Tian, zwei chinesischen Studenten, begrüßt und gleich nach Hutong mitgenommen. Das ist ein altes Viertel mit endlosen, winzigen und quirlig-belebten Gassen. Dort konnten die Jugendlichen ihre Sprachfertigkeiten, an denen sie seit mindestens einem Jahr feilen, nun im wirklichen Leben ausprobieren.

Ein traditioneller Feuertopf entpuppte sich als erste kulinarische Herausforderung: Mit Stäbchen galt es, das exotische Gericht zu probieren. Dort gesellten sich auch weitere Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Sommercamps hinzu. Insgesamt sind 50 Mädchen und Jungen vom Konfuzius-Institut in Zusammenarbeit mit der Bildungsabteilung der chinesischen Botschaft in Deutschland auf die Sprach- und Kulturreise geschickt worden.

Für die Organisation in China ist das Han-Ban-Institut verantwortlich. Die Schüler und Schülerinnen erhalten Sprachunterricht von Muttersprachlern und erleben als Gäste hautnah das Leben in chinesischen Familien. Obendrein gibt es ein vielseitiges Besichtigungsprogramm nicht nur in und rund um Peking. In der chinesischen Hauptstadt wurde bereits die Chinesische Mauer, die Verbotene Stadt, das Künstlerviertel 789 und der Platz des Himmlischen Friedens besichtigt.

Auch ging es bereits ins Tausend Kilometer entfernte Hefei. An der örtlichen Universität wurden die Besucher und Besucherinnen fast wie Staatsgäste begrüßt, ein Fernsehteam folgte ihnen auf Schritt und Tritt. Besonders beeindruckend sei für die Reisenden die außerordentliche Höflichkeit der Chinesen, so Lehrerin Mona Bektesi. Gleich zu Beginn tauschten sich Chinesen und Bremer allerlei Geschenke aus.

In Hefei eroberten die jungen Bremerinnen und Bremen dann unter der Führung ihrer asiatischen Gastgeber die Gegend: Manche gingen klettern, andere bestaunten riesige chinesische Einkaufszentren. Und immer wieder wurden und werden sie großzügig bewirtet. Schon nach wenigen Tagen hätten sich die Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler deutlich verbessert, berichtet Mona Bektesi. Und trotz der so andersartigen Kultur hätten sich zwischen den Jugendlichen viele Vertrautheiten und Ähnlichkeiten aufgetan.

Als einer der letzten Höhepunkte steht eine Fahrt nach Schanghai auf dem Reiseplan. Die Metropole werden die Schülerinnen und Schüler mit einem Hochgeschwindigkeitszug erreichen. In Schanghai gibt es dann den berühmten Yu-Garten, den Town-Gods-Tempel und den Schanghai-Oriental-Tower mit seiner außergewöhnlichen Aussicht auf die Riesenstadt zu entdecken. Zum Abschluss wird es dann einen Vortrag über das Leben in China an der Tongji-Universität und eine Fahrt auf dem Huangpu-Fluss mit Blick auf die Skyline von Schanghai geben, bevor die Reisenden mit vielen Eindrücken am Sonnabend an die Weser zurückkehren.

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