Zum Schutz vor Coronavirus Bovenschulte fordert Recht auf Homeoffice und FFP2-Masken

Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte hat ein bundesweites Recht auf Homeoffice und FFP2-Masken im Kampf gegen die Corona-Pandemie gefordert, um den Schutz der Bevölkerung vor einer Infektion zu erhöhen.
18.01.2021, 10:00
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Von Corinna Schwanhold, dpa

„Wir sollten eine Regelung bekommen, dass überall da, wo es möglich ist, Homeoffice angeboten werden muss“, sagte der SPD-Politiker am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. Die Mobilität der Bürger sei durch den Lockdown zwar gesunken, aber noch nicht ausreichend, mahnte Bovenschulte mit Blick auf die Bund-Länder-Beratungen am Dienstag.

In den derzeit geltenden Bund-Länder-Beschlüssen heißt es, Arbeitgeber seien „dringend gebeten, Homeoffice-Möglichkeiten“ zu schaffen. Eine Vorschrift gibt es nicht. Ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht zwar vor, dass Arbeitnehmer das Recht bekommen sollen, einen Wunsch nach regelmäßigem mobilen Arbeiten mit dem Arbeitgeber zu erörtern. Ein ursprünglich angedachtes Recht auf Homeoffice ist allerdings nicht mehr geplant - die Union ist dagegen.

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Auch der Idee, FFP2-Masken im öffentlichen Raum stärker einzusetzen, könne er viel abgewinnen, sagte Bovenschulte. Sein Bundesland diskutiere bereits eine entsprechende Verschärfung der Maskenpflicht. „Wir haben in Bremen sehr gute Erfahrungen mit FFP2-Masken gemacht“, sagte er. Bereits im November des vergangenen Jahres seien 1,7 Millionen solcher Masken kostenlos an Risikogruppen verteilt worden. (dpa)

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