Impfkampagne in Bremen

Kassen verschicken Impfcodes

Menschen mit psychischen Krankheiten, Demenz oder einer geistigen Behinderung sowie gegebenenfalls ihre gesetzlichen Betreuer werden im Land Bremen vor Aufhebung der Priorisierung direkt angeschrieben.
19.05.2021, 13:52
Lesedauer: 1 Min
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Kassen verschicken Impfcodes
Von Timo Thalmann
Kassen verschicken Impfcodes

Kassenpatienten mit psychischer Erkrankung bekommen zeitnah Impfcodes zugeschickt.

Patrick Pleul / dpa

Die gesetzlichen Krankenkassen verschicken in diesen Tagen in Bremen und Bremerhaven Infoschreiben mit Impfcodes an ihre jeweiligen Versicherten sowie gegebenenfalls an ihre gesetzlichen Betreuer, die an psychischen Krankheiten oder Demenz leiden oder eine geistige Behinderung haben. Mit den Codes können sich die Betroffenen direkt an die Impfzentren in Bremen und Bremerhaven wenden und einen Impftermin gegen Corona vereinbaren. Das Verfahren ist mit dem Bremer Gesundheitsressort abgestimmt. Allein die AOK im Land Bremen versendet rund 11.500 dieser Schreiben an betroffene Versicherte.

Die Angeschriebenen zählen laut Impfverordnung zur Gruppe zwei mit hoher Priorität. Soweit sie deswegen bereits geimpft sind oder einen Impftermin im Impfzentrum oder bei einem niedergelassenen Arzt erhalten haben, brauchen sie das Schreiben nicht weiter zu beachten. Eine aktive Absage ist nicht erforderlich. Tobias Schneider, Direktor Versorgung der AOK Bremen/Bremerhaven, hält die gezielte schriftliche Einladung weiterhin für sinnvoll, auch wenn die Impfpriorisierung ab dem 7. Juni bundesweit aufgehoben wird. "Die bisherige Erfahrung zeigt, dass bestimmte Gruppen von den Impfaufrufen oder durch die Ansprache der Hausärzte nicht oder nur schlecht erreicht werden."

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