Corona-Kontrollen Bremer Polizei schreibt 486 Anzeigen in vier Tagen

Bei Corona-Kontrollen im Bremer Stadtgebiet haben Polizei und Ordnungsamt Hunderte Verstöße geahndet. In einem Geschäft trafen sie nicht nur zu viele Kunden an, sondern auch eine quarantänepflichtige Person.
04.12.2020, 14:53
Lesedauer: 1 Min
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Von Frieda Ahrens

Polizei und Ordnungsamt in Bremen haben erneut Hunderte Verstöße gegen die Corona-Regeln geahndet. Wie die Innenbehörde am Freitagmittag mitteilte, wurden zwischen Montag und Donnerstag 486 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Die meisten Anzeigen wurden wegen Verstöße gegen die Maskenpflicht und den Mindestabstand gefertigt. Bereits in der Vorwoche hatten die Einsatzkräfte 484 Verstöße in Bremen geahndet.

In 172 Fällen erfolgten Erläuterungen und Hinweise zu den bestehenden Verhaltenspflichten, wie zur Einhaltung des Mindestabstandes. Insgesamt 155 Ermahnungen musste die Ordnungskräfte aussprechen, bei der die Menschen aufgefordert werden, ihre Maske aufzusetzen oder Abstände einzuhalten. Kontrolliert wurden die Einhaltung der Maskenpflicht und der Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum sowie Hygienekonzepte in Supermärkten und Fachgeschäften.

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Es wurden 1830 Personen überprüft, ob sie vor Ort die Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamts einhalten. „Dabei traf ein Kontrollteam in einem Geschäft auf eine Person, die wegen eines positiven Tests zur häuslichen Absonderung verpflichtet war, auf der Arbeit an“, so hieß es in der Pressemitteilung. Die Person erhielt eine Anzeige, ihre neun Kolleginnen und Kollegen wurden in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt. Der Geschäftsinhaber erhielt zudem eine Anzeige, da sich zu viele Kunden in seinem Laden aufhielten und er kein Schutz- und Hygienekonzept vorlegen konnte.

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