Um Schließungen zu verhindern

Verschärfte Regeln in Bremer Kitas

In den Schulen ist es noch nicht so weit, in den Kitas schon: Bis diesen Freitag müssen die Bremer Kitas verschärfte Corona-Regeln umsetzen. Damit sollen Schließungen verhindert werden.
13.11.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Verschärfte Regeln in Bremer Kitas
Von Frank Hethey
Verschärfte Regeln in Bremer Kitas

Für Kitas gelten wieder verschärfte Regeln.

Peter Kneffel / dpa

Während an den Schulen noch keine schärferen Vorsichtsmaßnahmen gelten, sind die Kitas schon jetzt angehalten, in den eingeschränkten Regelbetrieb umzuschalten. Seit Anfang der Woche können die Kitas ihre Betreuung umstellen, bis zu diesem Freitag haben sie dafür Zeit.

Wie die Bildungsbehörde mitteilt, müssen die Kinder wieder in Stammgruppen betreut werden, das heißt: In den Innenräumen sollen höchstens zwei Gruppen mit maximal 40 Kindern zusammenkommen. Nur im Außenbereich ist keine Trennung der Kinder vorgesehen.

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Zur Begründung heißt es, das Infektionsgeschehen sei vergleichsweise gering, steige aber an. Mit dem eingeschränkten Regelbetrieb will die Behörde erreichen, weniger Kinder in Quarantäne schicken zu müssen. Zugleich soll verhindert werden, dass Gruppen oder ganze Einrichtungen wegen fehlender Fachkräfte geschlossen werden müssen. „Unser Ziel ist: Kitas sollen weiter für alle Kinder geöffnet bleiben“, sagt Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD).

Verkürzte Betreuungszeiten schließt die Behörde allerdings nicht aus. Die Arbeitgeber im Land Bremen will Bogedan um Solidarität mit Eltern bitten, die wegen der Betreuung ihrer Kinder kürzer treten müssen.

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