1. Mai in Bremen

Bremer demonstrieren mit Abstand

Mehrere Demonstrationen am 1. Mai in Bremen sind laut Polizei friedlich verlaufen. Eine Kundgebung der Partei „Die Rechte“ wurde verboten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte alles ins Internet verlegt.
01.05.2020, 06:00
Lesedauer: 1 Min
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Bremer demonstrieren mit Abstand
Von Pascal Faltermann
Bremer demonstrieren mit Abstand

Ein freies Bündnis bildet als Abschlusskundgebung eine Menschenkette (Abstandskette) auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke.

Frank Thomas Koch

Mehrere Demonstrationen, Kundgebungen oder Infostände hat es am 1. Mai trotz Coronavirus im Stadtgebiet gegeben – mit räumlichen Abstand. Am Vormittag zog ein Protestzug eines Bündnisses für den 1. Mai durch das Viertel zum Domshof. Unter dem Motto „Gemeinsam. Solidarisch. Mit Abstand.“ formierten sich am Nachmittag Menschen mit Masken und Transparenten zu einer Abstandskette auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke.

Dazu hatte ein Bündnis aufgerufen, das sich für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung für Beschäftigte in Pflege, Krankenhaus, Einzelhandel und systemrelevanten Berufen einsetzt. Alle Demonstrationen seien mit den nötigen Auflagen belegt worden, heißt es von der Bremer Polizei, die verstärkt im Einsatz war. Insgesamt seien die Veranstaltungen ohne nennenswerte Störungen verlaufen, die Teilnehmer hätten sich überwiegend an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten, so die Polizei. Eine Kundgebung der Partei „Die Rechte“ wurde vom Ordnungsamt verboten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte seine Hauptkundgebung ins Internet verlegt und live gestreamt.

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