SPD-Politikerin aus Bokel sieht neuer Aufgabe als Staatssekretärin gespannt entgegen

Daniela Behrens: Ich bleibe der Region verbunden

Landkreise Osterholz·Cuxhaven (lr). Von der Kultur- und medienpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion zur Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium: Daniela Behrens aus Bokel steht vor einem Karrieresprung in der Landespolitik. Dass heute bei der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch Rot-Grün in Hannover etwas schiefgehen könnte, glaubt die 44-Jährige nicht. Nervös sei sie dennoch, wie sie einräumt. "Ich bin auch gespannt auf meinen neuen Job", sagt sie.
19.02.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Landkreise Osterholz·Cuxhaven (lr). Von der Kultur- und medienpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion zur Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium: Daniela Behrens aus Bokel steht vor einem Karrieresprung in der Landespolitik. Dass heute bei der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch Rot-Grün in Hannover etwas schiefgehen könnte, glaubt die 44-Jährige nicht. Nervös sei sie dennoch, wie sie einräumt. "Ich bin auch gespannt auf meinen neuen Job", sagt sie.

2007 ist Daniela Behrens erstmals in den Landtag gewählt worden. Bei der Wahl am 20. Januar schaffte sie erneut den Sprung ins Landesparlament, doch nun kommt alles anders als geplant: Als sie gefragt worden sei, ob sie nicht an der Seite von Olaf Lies Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium werden wolle, sei sie zunächst schon verblüfft gewesen. "Olaf Lies und ich arbeiten gut zusammen. Das Persönliche muss stimmen, es geht um eine Vertrauensposition", meint die SPD-Politikerin. Kritikern, die ihre Qualifikation für das Amt in Zweifel ziehen, verweist Behrens auf ihre Ausbildung als Politologin und ihre bisherigen Tätigkeiten in den Landtagsausschüssen für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie im Unterausschuss für Häfen und Schifffahrt. "Insofern sind die Themen, die mich erwarten, nicht so sehr neu", sagt Behrens. Im Übrigen habe sie sich bei ihrer Arbeit als Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Unterweser auch immer um solche Themen gekümmert, bei denen es um die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region ging. "Ich sehe die neue Aufgabe als Herausforderung an, die ich meistern werde", meint Daniela Behrens.

Verliert die Region nun eine Fürsprecherin im Parlament oder lässt sich in der Regierungsfunktion vielleicht noch mehr als bisher für die Region Unterweser bewegen? "Ich glaube, dass der zweite Teil zutrifft", sagt Behrens. Im Bereich Wirtschaft und Arbeit könne sie Anliegen aus der Region befürworten. Behrens sichert zu, der Region verbunden zu bleiben. Sie bleibe in Bokel wohnen. Ob sie auch weiterhin dem Gemeinderat Beverstedt angehört oder ihr Cuxhavener Kreistagsmandat wahrnehmen kann, weiß sie noch nicht. Es liege ihr beides am Herzen. "Ich muss sehen, ob mir mein neues Amt noch die Zeit dafür lässt".

Dass ihr Wahlkreisbüro in Hagen bereits geschlossen ist, hat übrigens nichts mit dem Wechsel ins Wirtschaftsministerium zu tun: "Der Mietvertrag ist mir gekündigt worden, da kommt jetzt ein Friseur rein", berichtet Behrens. Natürlich hätte sie sich neue Räumlichkeiten gesucht, wenn sie nicht den Ruf ins Wirtschaftsministerium erhalten hätte.

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