Nach Spende: DLRG-Vertreter besuchen den Leiter des Kraftwerks Farge Dank für das neue Rettungsboot

Seit Oktober ist das neue Rettungsboot der DLRG, die "Dükerhölper", als "Taucherhelfer" des Nordbremer Ortsverbandes im Einsatz. Wasserrettungsdienst und Taucheinsatzzug nutzen das Motorboot auf Weser und Lesum, künftig werden die Mitglieder damit auch beim Hafenfest patrouillieren und Regatten begleiten. Mit 8000 Euro beteiligte sich die GDF Suez, Standort Kraftwerk Farge, an der Finanzierung. Für die Hilfe bedankten sich DLRG-Vertreter jetzt beim Kraftwerksleiter.
04.04.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Dank für das neue Rettungsboot
Von Julia Ladebeck

Seit Oktober ist das neue Rettungsboot der DLRG, die "Dükerhölper", als "Taucherhelfer" des Nordbremer Ortsverbandes im Einsatz. Wasserrettungsdienst und Taucheinsatzzug nutzen das Motorboot auf Weser und Lesum, künftig werden die Mitglieder damit auch beim Hafenfest patrouillieren und Regatten begleiten. Mit 8000 Euro beteiligte sich die GDF Suez, Standort Kraftwerk Farge, an der Finanzierung. Für die Hilfe bedankten sich DLRG-Vertreter jetzt beim Kraftwerksleiter.

Farge. Im vergangenen Jahr hat die DLRG Bremen-Nord ihr altes Rettungsboot durch einen Unfall verloren. Der Ortsverband war deshalb eine Zeit lang in der Wasserrettung nicht einsatzfähig. Mit der "Dükerhölper" (Taucherhelfer) haben die ehrenamtlich Aktiven seit Oktober ein neues Motorboot, mit dem sie zu Tauch- und Wasserrettungseinsätzen auf der Weser und der Lesum fahren können. Die GDF Suez am Standort Kraftwerk Farge beteiligte sich mit 8000 Euro an der Finanzierung. Insgesamt kostete das Boot mit Trailer und Motorausstattung laut Heye Walter, dem stellvertretenden DLRG-Bezirksleiter, etwa 25000 Euro.

Kraftwerksleiter Jürgen Volkens wünschte den ehrenamtlich Aktiven der DLRG "allzeit gute Fahrt und stets mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel". Er erläuterte: "Als Betreiber einer eigenen Schiffspier haben wir großes Interesse daran, dass wir unsere Mitarbeiter nicht nur auf dem Kraftwerksgelände, sondern auch am Wasser schnell aus misslichen Lagen befreien können." Somit sei das Unternehmen der Bitte gerne nachgekommen, die Anschaffung des neuen Rettungsbootes zu finanzieren." Die "Dükerhölper" wurde auf der Schlichting-Werft in Dassow hergestellt. Der Rumpf des 5,40 Meter langen und 2,10 Meter breiten Bootes vom Typ Trave 540 besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Angetrieben wird es von einem umweltschonenden Viertakt-Außenbordmotor. "Eine geeignete technische Ausrüstung ist für uns sehr wichtig", sagte Walter. Die Ehrenamtlichen der DLRG leisten mit vielen Tausend Stunden im Jahr ihren Beitrag, um die Sicherheit im und am Wasser zu erhöhen. "Wir unterstützen mit dem

Boot auch die Feuerwehr Bremen und die angrenzenden Landkreise im Katastrophenschutz" zählte Walter eine weitere Aufgabe auf. In den Sommermonaten ist die DLRG Bremen-Nord zudem mit einem Sanitäts- und Wachdienst am Sportparksee Grambke im Einsatz.

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