Studie

Das kostet ein WG-Zimmer in Bremen pro Monat

Die Preise für ein WG-Zimmer in Bremen bleiben auf hohem Niveau. Eine Studentenbude kostet hier etwa 350 Euro im Monat. Im Vergleich zu anderen deutschen Städten ist das noch billig.
30.09.2019, 11:42
Lesedauer: 2 Min
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Das kostet ein WG-Zimmer in Bremen pro Monat
Von Patrick Reichelt
Das kostet ein WG-Zimmer in Bremen pro Monat

Bremer Studenten müssen für ein WG-Zimmer tief in Tasche greifen.

Frank Thomas Koch

Studenten müssen für WG-Zimmer in Bremen tief in die Tasche greifen: Die Preise bleiben im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau. Durchschnittlich 350 Euro (2018: ebenfalls 350 Euro) müssen Studierende für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft zahlen. Das geht aus einer Studie des Moses Mendelssohn Instituts in Kooperation mit dem Immobilienportal "WG-Gesucht.de" hervor.

Damit liegen die Mietpreise in Bremen aber noch unter dem Bundesdurchschnitt von 389 Euro. Für die Studie hat das Institut die Entwicklung der Mietpreise für WG-Zimmer an 98 Hochschulstandorten mit mehr als 5000 Studierenden in Deutschland untersucht. Danach kostet die Studentenbude in München (650 Euro) am meisten, ein Zimmer in Freiberg und Mittweida (Mittelsachsen) ist mit 210 Euro am günstigsten.

Bundesweit stiegen die Preise um sieben Prozent zum Vorjahr an. An gefragten Standorten ging es hier teilweise sogar um mehr als 10 Prozent nach oben, in Frankfurt von 480 auf 530 Euro oder in Berlin von 420 auf 480 Euro. „Einen solch deutlichen Aufwärtstrend bei den Kosten hatten wir nicht erwartet“, sagt Dr. Stefan Brauckmann, Direktor des Moses Mendelssohn Instituts.

Die Ursachen sind vielfältig: Generell steigen die Mietpreise in vielen Städten, hinzu kommt laut Institut die große Konkurrenz auf dem Mietmarkt, gerade in Städten mit Exzellenzuniversitäten. "Dort wo die Wirtschaft gut läuft und viele Menschen zudem wegen der Attraktivität von Kultur- und Freizeitangebot in die Stadt ziehen, ist die Konkurrenz für die Studenten bei der Wohnungssuche extrem groß”, sagt Brauckmann. In den nur wenig gefragten Städten würden die jungen Leute hingegen die passende Bleibe sogar zu günstigen Preisen finden.

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