Theaterauffühung am ÖG Das Lachen bleibt im Hals stecken

Oberneuland. „Diese Geschichte hat alles. Den Charme längst vergangener Tage vor dem Hintergrund einer Metropole in den USA, aktive Rentner mit mehr als einer Leiche im Keller, politische Verstrickungen, fatalen Alkoholkonsum und einen Bösewicht mit vielen Gesichtern.
04.02.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Christiane Tietjen

„Diese Geschichte hat alles. Den Charme längst vergangener Tage vor dem Hintergrund einer Metropole in den USA, aktive Rentner mit mehr als einer Leiche im Keller, politische Verstrickungen, fatalen Alkoholkonsum und einen Bösewicht mit vielen Gesichtern.“ So beschreibt der zwölfte Jahrgang des Ökumenischen Gymnasiums (ÖG) seine Abschlussarbeit im Fach Darstellendes Spiel, die am Sonnabend und Sonntag, 5. und 6. Februar, aufgeführt wird. 20 Schüler sind beteiligt an dem Stück „Ex und hopp“, zu dem alle eigene Ideen beigetragen haben.

Es sei Mix aus Spielszenen, Dialogen und eingeblendeten Nachrichten, die in ihrer dramatischen Wucht alle Bösartigkeiten des Alltags übertreffen, heißt es. „Das ist etwas, womit die Schüler umgehen müssen“, erklärt Deutsch- und Musiklehrer Herbert Schmitz: „Dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt bei den furchtbaren, sich ständig überschlagenden Botschaften, und doch geht es immer weiter.“

Aber, das versichert er, es gebe auch viel zu lachen. Es verspricht ein Abend mit familiären Verwicklungen, Todesfällen und Liebesdramen zu werden. Die Geschichte laut der Ankündigung: Als der weitergereiste Sam mit seinem treuen Begleiter und mit einem besonderen Geschenk bei seiner Familie auftaucht, löst dies nicht bei allen Wiedersehensfreude aus. Sein Bruder Andrew, der sowieso schon mit den Hobbys und Liebhabereien seiner Familie beschäftigt ist, hat sich außerdem noch in ein Liebesdrama gestürzt. Die Nachrichten überschlagen sich, die Welt dreht sich schneller denn je.

Einstudiert haben die Schüler das Stück mit Schmitz und seinen Kollegen Jutta Behling und Heiner Thomas. Die Darsteller des Abends wechseln, abwechselnd gestalten sie die Dialoge und Spielszenen, fast alle sind doppelt besetzt. Sie zeichnen sich nur durch ein Requisit aus, mit dem man den jeweiligen Protagonisten wiedererkennt.

Seit mehr als 25 Jahren gibt es Darstellendes Spiel und die Aufführungen des zwölften Jahrgangs am ÖG. „Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Zulauf diese Gruppe hat und wie interessiert die Schülerinnen und Schüler sind, obwohl sie durch ihren Schulabschluss sehr gefordert sind“, sagt Schmitz, der hier schon ebenso lange Regie führt.

Die Aufführungen sind am Freitag und Sonnabend, 5. und 6. Februar, im Ökumenischen Gymnasium, Oberneulander Landstraße 143a. Kartenreservierungen möglich unter Telefon 22 31 29 28 oder per E-Mail an san@oegym.de.

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