Stadtwerke leisten Ersatzversorgung für Teldafax-Kunden

Das Licht geht nicht aus

Landkreis Osterholz. Kunden des angeschlagenen Strom- und Gasanbieters Teldafax im Landkreis Osterholz müssen sich nicht um eine sichere Energieversorgung sorgen. "Natürlich geht das Licht nicht einfach bei den Wechselkunden aus", betont der Sprecher der Osterholzer Stadtwerke, Jürgen Möller. Die Stadtwerke als führender Energieversorger in Osterholz-Scharmbeck, Ritterhude und Lilienthal gelten nach den gesetzlichen Regelungen als "Grund- und Ersatzversorger". Damit rutschten Teldafax-Kunden "automatisch in die sogenannte Ersatzversorgung".
04.04.2011, 05:00
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Das Licht geht nicht aus
Von Michael Rabba

Landkreis Osterholz. Kunden des angeschlagenen Strom- und Gasanbieters Teldafax im Landkreis Osterholz müssen sich nicht um eine sichere Energieversorgung sorgen. "Natürlich geht das Licht nicht einfach bei den Wechselkunden aus", betont der Sprecher der Osterholzer Stadtwerke, Jürgen Möller. Die Stadtwerke als führender Energieversorger in Osterholz-Scharmbeck, Ritterhude und Lilienthal gelten nach den gesetzlichen Regelungen als "Grund- und Ersatzversorger". Damit rutschten Teldafax-Kunden "automatisch in die sogenannte Ersatzversorgung".

Möller reagiert mit dieser Feststellung auf erste Anrufe von besorgten Teldafax-Kunden bei den Stadtwerken, nachdem der bundesweit agierende Billiganbieter Teldafax in Zahlungsschwierigkeiten geraten und die Stadtwerke Bremen (swb) dem Energie-Discounter wegen ausstehenden Zahlungen von Nutzungsgebühren den Netzzugang gesperrt haben (der WESER-KURIER berichtete). Für die Ersatzversorgung zahle der "unfreiwillig zurückgekommene" Wechselkunde "natürlich einen höheren Preis im Vergleich zu unseren Kunden, die mit uns einen günstigeren Vertrag abgeschlossen hat", so Möller. Die Wechsler könnten einen solchen Vertrag aber auch jederzeit mit den Osterholzer Stadtwerken vereinbaren. "Die Möglichkeit haben bereits viele Kunden genutzt."

Bei den Osterholzer Stadtwerken beobachte man seit Monaten die Berichterstattung über Teldafax - und wie die Verbraucherzentralen hätten auch die Stadtwerke in der Vergangenheit mehrfach auf die Risiken hingewiesen, die eine Vorauskasse und andere Vereinbarungen mit bundesweiten "Fremdanbietern" wie Teldafax mit sich brächten, betont Möller.

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