Vorschlag von Rot-Grün-Rot Das sagen unsere Leser zur autofreien Bremer Innenstadt

SPD, Grüne und Linke planen für Bremen bis 2030 eine autofreie Innenstadt. Bei unseren Lesern ruft das geteilte Meinungen hervor. Ein Überblick.
26.06.2019, 11:23
Lesedauer: 4 Min
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Das sagen unsere Leser zur autofreien Bremer Innenstadt
Von Jan-Felix Jasch

Die Bremer Innenstadt soll bis 2030 nahezu autofrei sein. Darauf haben sich am Dienstag die Unterhändler von SPD, Grünen und Linken bei ihren Koalitionsgesprächen verständigt. In den sozialen Netzwerken und den Kommentarspalten des WESER-KURIER ruft das ein geteiltes Echo hervor. In einer Umfrage sprechen sich mittlerweile ein Großteil der User für eine autofreie Innenstadt aus.

Hier sehen Sie das Ergebnis der Umfrage:

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Unter dem Artikel auf weser-kurier.de sind über 30 Kommentare eingegangen, weitere folgen. Dort sind die Meinungen sehr unterschiedlich. So schreibt Julian04: "Endlich, es geht vorwärts mit Bremen! Grün wirkt! Bremen und seine Innenstadt bekommen wieder eine Perspektive das wird der Innenstadt und all den Geschäften und Menschen guttun." Kramomat pflichtet ihm bei: "Ich finde, dass sind auch sehr positive Neuigkeiten und endlich mal ein Schritt nach vorn. Das geht definitiv weiter, als die Ziele der letzten Legislaturperioden und ist damit kein "Weiter so" mehr, wie manche so schön sagen." Er vermisst jedoch noch ein Bekenntnis zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Cassandrahb schreibt: "Ich bin kein Fan der Grünen. Aber eine autofreie Innenstadt hat was. Dass davon die Welt nicht untergeht, zeigen andere Städte wie Groningen, Kopenhagen usw."

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Es gibt jedoch auch Stimmen, die entschieden gegen eine autofreie Innenstadt sind. Bremerjunge sieht "ohne wirtschaftliches Konzept wird eine Umstrukturierung mit der Klimakeule durchgeprügelt". Karl-Ferdinand weist auf Menschen hin, die auf das Auto angewiesen sind. "Sind nicht viele vermutlich, aber auch Bürger", schreibt er. SiegfriedNorden sieht eine "technologiefeindliche Politik". Als Erstes werde angekündigt, Kohlekraftwerke bis 2023 zu schließen. Somit werde der Strom knapp. Jetzt die autofreie Innenstadt. Waechter01 schreibt: "Was bringt eine autofreie Innenstadt, wenn die Geschäfte dicht machen. Die meisten Ketten haben eh schon Filialen im Umland oder großen Einkaufszentren. Ich hätte keine Lust an leeren Schaufenstern entlangzugehen."

Auf Facebook sieht das Meinungsbild ähnlich divers aus. Ute Schwarzrock schreibt: "Ich finde das gut. In die Innenstadt zieht mich aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, des ganzen Gehupes und Autogewusels schon lange nichts mehr. Das würde sich dann ändern." Pamela Benne meint: "Generell finde ich, ist es eine gute Idee. Wichtig wäre nur, an die Menschen zu denken, die aus den umliegenden Gebieten kommen, die somit nicht mit dem Fahrrad in die Innenstadt gelangen."

Hannelore Renken sieht das anders: "Das wird wirtschaftlich dann das Aus für die Bremer City." Bernd Mydla möchte erst einmal konkretes zu den Plänen erfahren: "Es wäre mal interessant, konkrete Pläne zu sehen, wie weit und in welchem Rahmen "Innenstadt" gemeint ist." Edmund Kleine Stüve argumentiert: "Das wird das Todesurteil für den Einzelhandel in der Innenstadt. Beispiele gibt es genug."

Auch auf Twitter halten sich die Meinungen in etwa die Waage:

Liebe Leserinnen und Leser, wir haben die Diskussion zu dem Thema unter dem ursprünglichen Beitrag gebündelt. Diesen finden Sie hier oder unter https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-innenstadt-soll-autofrei-werden-_arid,1840057.html.

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