Empfehlungen für Musik, Kinder und Sonstiges

Das sind die Breminale-Tipps der Redaktion

Die Breminale 2018 bietet ein großes Rahmenprogramm - Musik sowieso, aber auch für Kinder und Erwachsene gibt es viel zu entdecken. Hier erfahren Sie die jeweiligen Highlights der fünf Tage.
29.07.2018, 09:30
Lesedauer: 14 Min
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Von Jan-Felix Jasch, Sebastian Krüger und Sheila Schönbeck
Das sind die Breminale-Tipps der Redaktion

Sonntag

Was dem Breminale-Gänger bisher als Deichbankett bekannt war, läuft in diesem Jahr unter dem Namen Supermarkt: ein Flohmarkt mit DJ und ohne Standgebühren. Anstatt etwas bezahlen zu müssen, sollen die Trödler selbst gemachtes Essen mitbringen. Zwischen 11 und 16 Uhr verkaufen bis zu 50 Händler zwischen Theater und Osterdeich das, was sie nicht mehr brauchen. Voraussetzung: es sollen ausschließlich private, gebrauchte und antike Dinge angeboten werden.

Auf der Breminale ist der etwas andere Flohmarkt neu, im Kunst- und Kulturverein Spedition am Güterbahnhof wird er bereits seit acht Jahren veranstaltet. Dort läuft der Trödelmarkt unter dem Motto "Kuchen statt Standgebühr". Dahinter steckt die Bremer Künstlerin Jule Osten. „Die Verkäufer bringen Dinge vom Dachboden, aus den Küchenschränken, Klamotten und Sachen aus dem Keller mit. Es wird alles Mögliche verkauft“, sagt die 35-Jährige.

Alice Echtermann

Die Breminale bietet auch 2018 wieder ein großes Rahmenprogramm - Musik sowieso, aber auch für Kinder und Erwachsene gibt es viel zu entdecken. Für jeden Tag erfahren Sie hier unseren Musiktipp.

Darunter sind bekanntere Künstler, aber auch noch weniger berühmte Geheimtipps. Auch bei der Herkunft der Bands haben wir eine bunte Mischung ausgewählt - aus Bremen und umzu sind Künstler dabei, aber auch Interpreten, die von weiter entfernt zur Breminale anreisen.

Auch für Kinder bietet die Breminale ein volles Programm. Die Tipps hat die Redaktion unserer Kinderzeitung zusammengestellt. Und neben Musik und Kinderaktionen hält das Festival am Osterdeich auch einige Überraschungen bereit. In unserer Fotostrecke zeigen wir die Dinge, die Sie nicht verpassen sollten.

Bei der Breminale treten über 120 Bands und Künstler auf.

Musiktipp für Sonntag: Live in Bremen, 16.30 Uhr, Bremen-Vier-Zelt:

Ein Highlight der diesjährigen Breminale: Am Sonntag treten die Halbfinalisten des Band-Contests "Live in Bremen" gegeneinander an. Wer also sehen und vor allem hören will, was Bremen und umzu musikalisch so zu bieten hat, ist ab 16.30 Uhr im Bremen-Vier-Zelt genau richtig.

Foto: Pascal Faltermann
Bei dem Wettbewerb spielen noch zehn Bands mit: Konfeddi, Boranbay, Ivanca, Michel Ryeson, Rote Planeten, Rising Insane, She Danced Slowly, Paloma & The Matches, Flickering Lights und Anne.Fuer.Sich.

Bei dem Wettbewerb spielen noch zehn Bands mit: Konfeddi, Boranbay, Ivanca, Michel Ryeson, Rote Planeten, Rising Insane, She Danced Slowly, Paloma & The Matches, Flickering Lights und Anne.Fuer.Sich.

Foto: Max Hartmann
Live in Bremen: Konfeddi 
 Eine Band, die bei dem Wettbewerb in jedem Fall beachtet werden muss, ist Konfeddi. Die fünf Bremer gründeten die Band Ende 2016, seitdem machen sie Musik, die am ehesten als deutschsprachiger Indie-Pop bezeichnet werden kann. Ende März erschien ihre EP "Zwischen Pfandflaschen und Lichterketten".

Live in Bremen: Konfeddi

Eine Band, die bei dem Wettbewerb in jedem Fall beachtet werden muss, ist Konfeddi. Die fünf Bremer gründeten die Band Ende 2016, seitdem machen sie Musik, die am ehesten als deutschsprachiger Indie-Pop bezeichnet werden kann. Ende März erschien ihre EP "Zwischen Pfandflaschen und Lichterketten".

Foto: Live in Bremen
Live in Bremen: Michel Ryeson 
 Interessant dürfte auch der Auftritt des Bremers Michel Ryeson werden. 2015 gründete er sein aktuelles Musikprojekt, bei dem er viele Genres miteinander vermischt. Dabei sind Elemente von Funk, Pop, Soul und Folk. Der 24-Jährige wurde bereits von The Voice of Germany angefragt und hat einige Songwriter-Slams für sich entscheiden können.

Live in Bremen: Michel Ryeson

Interessant dürfte auch der Auftritt des Bremers Michel Ryeson werden. 2015 gründete er sein aktuelles Musikprojekt, bei dem er viele Genres miteinander vermischt. Dabei sind Elemente von Funk, Pop, Soul und Folk. Der 24-Jährige wurde bereits von The Voice of Germany angefragt und hat einige Songwriter-Slams für sich entscheiden können.

Foto: Live in Bremen
Live in Bremen: Flickering Lights 
 Psychedelischen Sound versprechen Flickering Lights: Im Jahr 2017 gründeten Julia (22), Markus (22), Morten (23), Tim (23) und Christoph (24) zusammen im niedersächsischen Rotenburg die Band, die im Herbst vergangenen Jahres ihre erste Single und EP herausgebracht hat. Die Musik klingt nach Indie-Pop mit Elementen aus den 1980er-Jahren.

Live in Bremen: Flickering Lights

Psychedelischen Sound versprechen Flickering Lights: Im Jahr 2017 gründeten Julia (22), Markus (22), Morten (23), Tim (23) und Christoph (24) zusammen im niedersächsischen Rotenburg die Band, die im Herbst vergangenen Jahres ihre erste Single und EP herausgebracht hat. Die Musik klingt nach Indie-Pop mit Elementen aus den 1980er-Jahren.

Foto: Live in Bremen
Hämmern an der Waterkant: 
 Am Sonntag kann jeder zum Hammer greifen. Am Eingang der Breminale, auf Höhe des Fähranlegers, hämmern Kinder seit Tagen Nägel ins Holz. Was aus den Brettern entsteht, wissen selbst die Bastler nicht wirklich. Vielleicht ein Binnenkahn oder ein Breminale-Drachen? Das Hämmern an der Waterkant ist seit Jahren ein fester Bestandteil im Kinderprogramm der Breminale. Heute ist der letzte Tag des Umsonst-und-draußen-Festivals und damit auch die letzte Möglichkeit, ab 13 Uhr selbst zu Hammer und Farbe zu greifen, um dem Holzobjekt einen persönlichen Stempel zu verpassen.

Hämmern an der Waterkant:

Am Sonntag kann jeder zum Hammer greifen. Am Eingang der Breminale, auf Höhe des Fähranlegers, hämmern Kinder seit Tagen Nägel ins Holz. Was aus den Brettern entsteht, wissen selbst die Bastler nicht wirklich. Vielleicht ein Binnenkahn oder ein Breminale-Drachen? Das Hämmern an der Waterkant ist seit Jahren ein fester Bestandteil im Kinderprogramm der Breminale. Heute ist der letzte Tag des Umsonst-und-draußen-Festivals und damit auch die letzte Möglichkeit, ab 13 Uhr selbst zu Hammer und Farbe zu greifen, um dem Holzobjekt einen persönlichen Stempel zu verpassen.

Foto: Jochen Stoss
Sonntag 
 Was dem Breminale-Gänger bisher als Deichbankett bekannt war, läuft in diesem Jahr unter dem Namen Supermarkt: ein Flohmarkt mit DJ und ohne Standgebühren. Anstatt etwas bezahlen zu müssen, sollen die Trödler selbst gemachtes Essen mitbringen. Zwischen 11 und 16 Uhr verkaufen bis zu 50 Händler zwischen Theater und Osterdeich das, was sie nicht mehr brauchen. Voraussetzung: es sollen ausschließlich private, gebrauchte und antike Dinge angeboten werden. 
 Auf der Breminale ist der etwas andere Flohmarkt neu, im Kunst- und Kulturverein Spedition am Güterbahnhof wird er bereits seit acht Jahren veranstaltet. Dort läuft der Trödelmarkt unter dem Motto "Kuchen statt Standgebühr". Dahinter steckt die Bremer Künstlerin Jule Osten. „Die Verkäufer bringen Dinge vom Dachboden, aus den Küchenschränken, Klamotten und Sachen aus dem Keller mit. Es wird alles Mögliche verkauft“, sagt die 35-Jährige.

Sonntag

Was dem Breminale-Gänger bisher als Deichbankett bekannt war, läuft in diesem Jahr unter dem Namen Supermarkt: ein Flohmarkt mit DJ und ohne Standgebühren. Anstatt etwas bezahlen zu müssen, sollen die Trödler selbst gemachtes Essen mitbringen. Zwischen 11 und 16 Uhr verkaufen bis zu 50 Händler zwischen Theater und Osterdeich das, was sie nicht mehr brauchen. Voraussetzung: es sollen ausschließlich private, gebrauchte und antike Dinge angeboten werden.

Auf der Breminale ist der etwas andere Flohmarkt neu, im Kunst- und Kulturverein Spedition am Güterbahnhof wird er bereits seit acht Jahren veranstaltet. Dort läuft der Trödelmarkt unter dem Motto "Kuchen statt Standgebühr". Dahinter steckt die Bremer Künstlerin Jule Osten. „Die Verkäufer bringen Dinge vom Dachboden, aus den Küchenschränken, Klamotten und Sachen aus dem Keller mit. Es wird alles Mögliche verkauft“, sagt die 35-Jährige.

Foto: Alice Echtermann
Musiktipp für Mittwoch: Skinnyblackboy, 21 Uhr, Bremen-Next-Bühne:  
 Skinnyblackboy ist das jüngste Mitglied der Erotik Toy Records Gang aus Bremen. Mit seinem Debut-Album "Vol. 1" sorgte er für Aufsehen. Musikalisch bewegt sich Skinnyblackboy irgendwo zwischen Rap, RnB oder Trap - kaum einer seiner Songs gleicht dem anderen und doch hat die Stimme des Musikers einen hohen Wiedererkennungswert. Sie führt gewissermaßen durch die Beats. Mittwoch, 21 Uhr, Bremen-Next-Bühne - es lohnt sich.

Musiktipp für Mittwoch: Skinnyblackboy, 21 Uhr, Bremen-Next-Bühne:

Skinnyblackboy ist das jüngste Mitglied der Erotik Toy Records Gang aus Bremen. Mit seinem Debut-Album "Vol. 1" sorgte er für Aufsehen. Musikalisch bewegt sich Skinnyblackboy irgendwo zwischen Rap, RnB oder Trap - kaum einer seiner Songs gleicht dem anderen und doch hat die Stimme des Musikers einen hohen Wiedererkennungswert. Sie führt gewissermaßen durch die Beats. Mittwoch, 21 Uhr, Bremen-Next-Bühne - es lohnt sich.

Foto: Victoria Jung
Ferienspaß - Wasserrutsche am Habenhauser Deich - vl. Malek und Milan

Mit Tempo ins Breminale-Vergnügen:

Das Programm für Kinder steht in diesem Jahr erstmals ganz offiziell unter dem Namen Kinderbreminale. Sie verteilt sich gleich auf drei verschiedene Orte: das Luftschloss, im Park und die Kinderwiese. Wie wäre es mit einem schwungvollen und nassen Einstieg? Das ist neu auf der Breminale: eine Wasserrutsche im Park hinter der Kunsthalle. Also Handtuch und Badesachen eingepackt, hinauf zum Ehrendenkmal auf der Altmannshöhe – und Wasser marsch. Mittwoch, ab 18 Uhr sind dort der Fantasie beim Hinabgleiten keine Grenzen gesetzt: ob mit viel oder wenig Schwung, allein oder mit dem besten Kumpel oder der besten Freundin. Als Wasserrutsche dient eine alte Lastwagenplane. Alles geschieht unter den wachsamen Augen eines Bademeisters. Natürlich dürfen auch Eltern und Großeltern mit dem nassen Vergnügen in die Breminale starten.

Foto: Frank Thomas Koch
Flixen-Kickerturnier - Markthalle 8

Mittwoch

Hinter dem Begriff "Flixen" verbirgt sich Tischfußball, die liebste Sportart des Bremer Kneipengängers. Das Bremer Start-up "Flixen" vermietet die mobilen Kickertische seit 2014 und ist auch auf der Breminale zugegen. "Frisbee Trickshot" bedeutet: Frisbees durch einen Hindernisparcours ins Ziel gleiten lassen. Wie Minigolf, nur mit den runden Flugscheiben. Am Abend gibt es einen moderierten Wettkampf.

Daneben gibt es im Park Aufnäher für die festivaltaugliche Jeanskutte. Mit einer mehr als 150 Jahre alten Kurbelstickmaschine fertigt das Label "PMA Machine" individuelle Motive in Handarbeit an.

Foto: Christina Kuhaupt
"Frisbee Trickshot" bedeutet: Frisbees durch einen Hindernisparcours ins Ziel gleiten lassen. Wie Minigolf, nur mit den runden Flugscheiben. Am Abend gibt es einen moderierten Wettkampf (Archivbild).

"Frisbee Trickshot" bedeutet: Frisbees durch einen Hindernisparcours ins Ziel gleiten lassen. Wie Minigolf, nur mit den runden Flugscheiben. Am Abend gibt es einen moderierten Wettkampf (Archivbild).

Foto: Malin von Döllen
Musiktipp für Donnerstag: Die Nerven, 22.45 Uhr, Flut-Bühne:  
 Die Wochenzeitung "Die Zeit" nannte sie die "am miesesten gelaunte Rockband, die dieses Land momentan zu bieten hat". Gemeint sind Die Nerven - eine 2010 gegründete Punkband aus Stuttgart. Sie besteht aus Julian Knoth, Max Rieger und Kevin Kuhn, der seit 2012 für Philipp Knoth dabei ist.

Musiktipp für Donnerstag: Die Nerven, 22.45 Uhr, Flut-Bühne:

Die Wochenzeitung "Die Zeit" nannte sie die "am miesesten gelaunte Rockband, die dieses Land momentan zu bieten hat". Gemeint sind Die Nerven - eine 2010 gegründete Punkband aus Stuttgart. Sie besteht aus Julian Knoth, Max Rieger und Kevin Kuhn, der seit 2012 für Philipp Knoth dabei ist.

Foto: breminale-festival.de
Beeinflusst wurde Die Nerven von Sonic Youth oder Black Sabbath. Die Band trat bereits beim Roskilde-Festival in Dänemark und bei Melt!-Festival auf. "Die Zeit" bezieht sich in ihrem Zitat auf die weitgehend düsteren deutschsprachigen Texte der Band, trotzdem - oder gerade deswegen - lohnt sich ein Besuch auf der Flut-Bühne am Donnerstag allemal.

Beeinflusst wurde Die Nerven von Sonic Youth oder Black Sabbath. Die Band trat bereits beim Roskilde-Festival in Dänemark und bei Melt!-Festival auf. "Die Zeit" bezieht sich in ihrem Zitat auf die weitgehend düsteren deutschsprachigen Texte der Band, trotzdem - oder gerade deswegen - lohnt sich ein Besuch auf der Flut-Bühne am Donnerstag allemal.

Foto: Patrick Herzog
Yoga am Jangtse

Entspannt mit Hund, Katze & Co:

Einfach mal durchatmen, loslassen und Energie tanken – mit Yoga. Valerie Antonovna Usov hilft dabei. Die Yogalehrerin lädt Kinder am Donnerstag um 17 Uhr ins Luftschloss zu einer Yogastunde ein. Viele der Figuren haben Namen von Tieren. Die Katze zum Beispiel ist perfekt für Anfänger. Bei dieser Übung gleicht der Rücken einem Katzenbuckel. Das sorgt für eine Dehnung und kräftigt Nacken und Wirbelsäule. Die Figur des Hundes stärkt Arme und Beine und beruhigt den Geist: Aus dem Vierfüßlerstand den Po gen Himmel strecken und dabei ruhig atmen. „Diese Figuren helfen uns zu erkennen, wie toll der eigene Körper ist, und wo seine Grenzen sind“, sagt Usov. Zum Abschluss der 45-minütigen Yogaeinheit kommen die Teilnehmer bei Beatmusik wieder so richtig in Schwung. Gut gelaunt und voller Energie kann so weiter über die Breminale gezogen werden.

Foto: Li Qingsong/dpa
Jugend forsch: Schüler und Studenten blockieren Gleise der Bremer Straßenbahn.

Donnerstag

Von Donnerstag bis Sonnabend veranstaltet der WESER-KURIER eine Talk-Reihe auf der Bremen-Zwei-Bühne mit wechselnden Gesprächspartnern. Ein großes Thema in diesem Jahr sind die 1968er Proteste anlässlich des 50-jährigen Jubiläums. Joachim Barloschky kennt sich damit bestens aus und spricht am Donnerstag ab 18 Uhr über die Bremer Straßenbahndemonstrationen und wie er die Proteste als junger Mensch erlebte. 1990 bis 2011 war er Quartiersmanager in Bremen-Tenever. An der Hochschule unterrichtet er Soziale Arbeit.

Eine weitere Besonderheit: Bei allen drei Talk-Runden ist ein Karikaturist anwesend und zeichnet live mit. Über einen Bildschirm kann das Publikum ihn dabei verfolgen. Am Donnerstag ist Miriam Wurster dran. Sie hat 2015 den Deutschen Karikaturenpeis in Silber erhalten und zeichnet für den WESER-KURIER. Die Moderation übernimmt Chefreporter Jürgen Hinrichs.

Foto: Bremer Tageszeitungen AG
Miriam Wurster - Cartoonistin - Mein erstes Mal - Weserstrand

Eine weitere Besonderheit: Bei allen drei Talk-Runden ist ein Karikaturist anwesend und zeichnet live mit. Über einen Bildschirm kann das Publikum ihn dabei verfolgen. Am Donnerstag ist es Miriam Wurster. Sie hat 2015 den Deutschen Karikaturenpeis in Silber erhalten und zeichnet für den WESER-KURIER. Die Moderation übernimmt Chefreporter Jürgen Hinrichs.

Foto: Christina Kuhaupt
Musiktipp für Freitag: Symbiz, 23.15 Uhr, Bremen-Next-Bühne:  
 Symbiz liefern Bass-Musik und Rap aus Berlin-Kreuzberg. Die beiden stehen für Multikulturalismus und die friedliche Koexistenz von Kulturen. Auch deshalb spielten sie schon in Venezuela, Zimbabwe, Indien oder Palästina.

Musiktipp für Freitag: Symbiz, 23.15 Uhr, Bremen-Next-Bühne:

Symbiz liefern Bass-Musik und Rap aus Berlin-Kreuzberg. Die beiden stehen für Multikulturalismus und die friedliche Koexistenz von Kulturen. Auch deshalb spielten sie schon in Venezuela, Zimbabwe, Indien oder Palästina.

Foto: Michael Breyer

Das Magazin "Bento" kürte Symbiz zur Nummer-1-Alternative zu Major Lazer. Und für "Noisey" ist ihr Video zu "Faai Di (快啲)" von der EP „Broken Chinese EP1“ ein „Track, mit dem ihr jede lame Hausparty von 0 auf 100 retten könnt.“ Symbiz muss man hören und vor allem live erleben - am Freitag auf der Breminale.

Von Superhelden und Erdbeerprinzessinnen: 
 Es darf geklatscht, getanzt und gesungen werden, wenn die drei Musiker der Berliner Band Raketen Erna am Freitag um 15 Uhr die Luftschloss-Bühne rocken. Sie singen von Erdbeerprinzessinnen, deren Pups nach Erdbeere riecht, von Fischmädchen, die Fischstäbchen lieben, von Superhelden, Raketen und so vielem mehr. Und das in einer Mischung aus Rock, Folk, Blues und Rap. Ihre Texte erzählen Geschichten, die tiefsinnig, ehrlich, humorvoll und bewegend sind. Es geht um das Anderssein, um Träume und um eine friedliche, bunte Welt. Die Botschaft über allem: „Du kannst sein, was du willst, wenn du liebst, was du tust“. Wenn das Trio auf der Bühne seine Lieder, mit zum Teil Berliner Akzent, zum besten gibt, dann wippen die Kinder hin und her, klatschen im Takt und singen lautstark mit. Ein so aktives Publikum haben die Musiker besonders gern. Also, schon mal die Stimmen ölen und später fleißig mitgemacht. Das wird ein Spaß. Ganz sicher, denn dafür sind Raketen Erna bekannt und beliebt.
Von Superhelden und Erdbeerprinzessinnen:

Es darf geklatscht, getanzt und gesungen werden, wenn die drei Musiker der Berliner Band Raketen Erna am Freitag um 15 Uhr die Luftschloss-Bühne rocken. Sie singen von Erdbeerprinzessinnen, deren Pups nach Erdbeere riecht, von Fischmädchen, die Fischstäbchen lieben, von Superhelden, Raketen und so vielem mehr. Und das in einer Mischung aus Rock, Folk, Blues und Rap. Ihre Texte erzählen Geschichten, die tiefsinnig, ehrlich, humorvoll und bewegend sind. Es geht um das Anderssein, um Träume und um eine friedliche, bunte Welt. Die Botschaft über allem: „Du kannst sein, was du willst, wenn du liebst, was du tust“. Wenn das Trio auf der Bühne seine Lieder, mit zum Teil Berliner Akzent, zum besten gibt, dann wippen die Kinder hin und her, klatschen im Takt und singen lautstark mit. Ein so aktives Publikum haben die Musiker besonders gern. Also, schon mal die Stimmen ölen und später fleißig mitgemacht. Das wird ein Spaß. Ganz sicher, denn dafür sind Raketen Erna bekannt und beliebt.

Foto: fr
Neujahrsempfang - Haus der Bürgerschaft

Freitag

Der ehemaliger Sportsenator und Werder-Manager sowie WESER-KURIER-Kolumnist Willi Lemke steht am Freitag ab 19 Uhr Rede und Antwort. Patrick Hoffmann aus der Mein-Werder-Redaktion moderiert das Gespräch. Themen sind unter anderem Mesut Özils Rücktritt aus der Nationalmannschaft und alles rund um Werder: die bevorstehende Saison, Trainer Florian Kohfeldt und Lemkes Zeit bei Werder. Aber im Gespräch dreht es sich auch um die aktuellen Entwicklungen im Weltfußball mit aberwitzigen Ablösesummen sowie Lemkes Treffen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. WESER-KURIER-Karikaturist Harm Bengen ist zugegen und hält den Abend zeichnerisch fest.

Foto: Christina Kuhaupt
Musiktipp für Samstag: Rikas, 22.30 Uhr, Flut-Bühne:  
 Rikas - das ist eine Band von vier Schulfreunden aus Stuttgart, die Musik zusammen machen seit sie 13 Jahre alt sind. Mittlerweile sind Chris Ronge, Ferdinand Hübner, Sam Baisch und Sascha Scherer (von links) 22.

Musiktipp für Samstag: Rikas, 22.30 Uhr, Flut-Bühne:

Rikas - das ist eine Band von vier Schulfreunden aus Stuttgart, die Musik zusammen machen seit sie 13 Jahre alt sind. Mittlerweile sind Chris Ronge, Ferdinand Hübner, Sam Baisch und Sascha Scherer (von links) 22.

Foto: Lisa Nguyen
Der Sound von Rikas erinnert an die Beach Boys, die Beatles oder auch Portugal. The Man - melodische Gute-Laune-Musik, die im Ohr bleibt und zum Mitsingen und Tanzen anregt. Die Musik der vier Jungen ist inspiriert von Vorlieben ihrer Eltern, die in den 1960er- und 1970er-Jahren aufgewachsen sind.

Der Sound von Rikas erinnert an die Beach Boys, die Beatles oder auch Portugal. The Man - melodische Gute-Laune-Musik, die im Ohr bleibt und zum Mitsingen und Tanzen anregt. Die Musik der vier Jungen ist inspiriert von Vorlieben ihrer Eltern, die in den 1960er- und 1970er-Jahren aufgewachsen sind.

Foto: Lisa Nguyen
Die Band ist übrigens nach dem Hund der Familie von Ferdinand Hübner benannt. Im Frühjahr ist die EP "Swabian Samba" mit sechs Songs erschienen, darunter Lieder wie "Tortellni Tuesday", "Dancing in My Room" oder "Picasso", die allesamt absolutes Ohrwurm-Potenzial haben. Also: Rikas, eine absolute Empfehlung für Samstag.

Die Band ist übrigens nach dem Hund der Familie von Ferdinand Hübner benannt. Im Frühjahr ist die EP "Swabian Samba" mit sechs Songs erschienen, darunter Lieder wie "Tortellni Tuesday", "Dancing in My Room" oder "Picasso", die allesamt absolutes Ohrwurm-Potenzial haben. Also: Rikas, eine absolute Empfehlung für Samstag.

Foto: Lisa Nguyen
Mit eigenen Raketen experimentieren: 
 Wieso fliegt ein Flugzeug, und was steckt hinter einem Raketenstart? Was kann sonst eigentlich noch so in die Luft katapultiert werden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am Samstag ab 12 Uhr im Park. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universums zeigen spannende „Flugexperimente aus der Forscherkiste“. Dabei ist Staunen und Mitraten ausdrücklich erwünscht. Doch damit nicht genug der Fragen: Wie funktioniert überhaupt eine Rakete? Und wie muss diese gebaut sein, damit sie möglichst weit fliegt? In der Raketen-Werkstatt des Universums können Kinder ganz einfach mit Papier, Schere und Kleber einen eigenen Flugkörper bauen. Soweit die Theorie, es folgt die Praxis. Wer möchte, testet seine Rakete an einer Startrampe.

Mit eigenen Raketen experimentieren:

Wieso fliegt ein Flugzeug, und was steckt hinter einem Raketenstart? Was kann sonst eigentlich noch so in die Luft katapultiert werden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am Samstag ab 12 Uhr im Park. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universums zeigen spannende „Flugexperimente aus der Forscherkiste“. Dabei ist Staunen und Mitraten ausdrücklich erwünscht. Doch damit nicht genug der Fragen: Wie funktioniert überhaupt eine Rakete? Und wie muss diese gebaut sein, damit sie möglichst weit fliegt? In der Raketen-Werkstatt des Universums können Kinder ganz einfach mit Papier, Schere und Kleber einen eigenen Flugkörper bauen. Soweit die Theorie, es folgt die Praxis. Wer möchte, testet seine Rakete an einer Startrampe.

Foto: Universum Bremen
Ende des Jahres ist Schluss mit der Musik: Die Bremer Band "De fofftig Penns" löst sich auf.

Samstag

Deutschlands erste plattdeutsche Rap-Gruppe, De fofftig Penns, spielen ihre Abschiedskonzerte. 2003 taten sich die Jungs aus Bremen-Nord zusammen und coverten "P.I.M.P." vom US-Rapper 50Cent, nach welchem sie sich auch benannt haben. Ende 2018 lösen sie sich auf, vorher machen sie aber noch einmal die Breminale unsicher. Vor ihrem Auftritt am Sonnabend stellen sie sich um 19 Uhr den Fragen des Moderatoren im WK-Talk. Lokalredakteur Pascal Faltermann führt durch das Gespräch. Stilecht gibt es Ostfriesentee und plattdeutsche Witze.

Die Band hat für ihr Werk 2012 den Heinrich-Schmidt-Barrien-Preis erhalten. Der Preis wird seit 2000 an Personen verliehen, die sich für den Erhalt der Niederdeutschen Sprache einsetzen. Cartoonistin Bettina Bexte zeichnet fleißig mit. 2016 wurde ihr der Deutsche Karikaturenpreis in Bronze verliehen. Auch sie zeichnet für den WESER-KURIER.

Foto: Lars Kaempf
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