Verschiedene Schwerpunkte

Das sind die Grundschulen in Bremen

Für Kinder ist es ein ganz großer Tag: die Einschulung. Jede Schule ist anders, alle haben ihr eigenes Profil. Wir geben einen Überblick über die 83 Grundschulen in Bremen.
20.11.2018, 05:30
Lesedauer: 2 Min
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Bei allen Kindern ist es irgendwann so weit: Nach der Kindertagesstätte oder einer anderen Art der vorschulischen Betreuung folgt die Einschulung in die Grundschule (Klassen 1 bis 4). Auf vielfältige Art und Weise werden die Kinder an das Lernen herangeführt: In den folgenden vier Jahren stehen Lesen, Schreiben, Rechnen und andere Wissensdisziplinen auf dem Stundenplan, die für ihre weitere schulische Entwicklung wichtig sind. Neben dem Aufbau erster fachlicher Kenntnisse geht es in der Grundschulzeit auch um die Förderung der Persönlichkeit und der sozialen Kompetenz in der Gruppe. Für Kinder mit sprachlichen Problemen werden Sprachförderkurse angeboten.

Bevor es mit der 1. Klasse losgeht, informiert die Bildungsbehörde alle Eltern schriftlich über die zuständige Grundschule und die Anmeldefristen. In Bremen wurde das Verfahren geändert; schulpflichtige Kinder mussten für die Einschulung im Sommer 2019 bereits im Oktober 2018 angemeldet werden.

Zu beachten ist dabei, dass Kinder, die vor dem 30. Juni eines Jahres sechs Jahre alt werden, schulpflichtig sind und angemeldet werden müssen. Kinder, die nach dem 30. Juni eines Jahres das sechste Lebensjahr erreichen, sind sogenannte Karenzzeitkinder. Die Eltern können in diesem Fall entscheiden, ob ihr Kind im gleichen oder erst im folgenden Schuljahr angemeldet werden soll.

Grundschulen unterscheiden sich nach Betreuungszeiten. In einer verlässlichen Grundschule werden die Kinder halbtags in der Zeit von 8 bis 13 Uhr unterrichtet. Vielerorts besteht zudem das Angebot für berufstätige Eltern, ihr Kind zur Betreuung im Hort anzumelden.

Eine Ganztagsgrundschule hingegen bietet von 8 bis 16 Uhr Unterricht, Betreuung sowie die Ausgabe eines kostenpflichtigen Mittagessens an. Hier gibt es einmal die gebundene Form, in der Kinder mindestens 35 Zeitstunden in der Woche an der Schule verbringen – entweder täglich verbindlich bis 15 oder an drei Tagen bis

16 Uhr und an zwei Tagen bis 14 Uhr. Kinder werden auf Wunsch bis 16 Uhr betreut.

In einer offenen Ganztagsgrundschule gibt es diese klare Zeiteinteilung nicht: Hier können Schülerinnen und Schüler nach Anmeldung an zusätzlichen Betreuungs- und Bildungsangeboten teilnehmen. Die Eltern entscheiden darüber, ob ihre Kinder bis 15 oder 16 Uhr in der Schule bleiben.

Welche Variante besucht wird, können Erziehungsberechtigte individuell wählen. Eine Rückmeldung, ob es mit dem Wunschplatz klappt, gibt es laut Behörde bis zu den Osterferien eines Schuljahres.

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