Positives zum Wochenende

Das sind die guten Nachrichten aus Bremen und Deutschland

Nicht nur schlechte, sondern auch viele gute Nachrichten konnten in den vergangenen Tagen vermeldet werden. Hier eine Auswahl an positiven Meldungen aus Bremen und Deutschland.
31.07.2020, 08:33
Lesedauer: 2 Min
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Das sind die guten Nachrichten aus Bremen und Deutschland
Von Stefanie Heitmann
Das sind die guten Nachrichten aus Bremen und Deutschland

Bremen und Niedersachsen im Baby-Glück: Die meisten Geburten pro Frau gab es in den beiden Bundesländern laut Statistischem Bundesamt 2019 (Symbolbild).

Arno Burgi/dpa

Ein berühmtes Schiff gelangt zu alter Schönheit zurück, Werder bekommt Millionen Euro und in Bremen und Niedersachsen hat der Storch besonders viel zu tun: Diese guten Nachrichten sollten Sie in dieser Woche gelesen haben:

Marine sieht Fortschritte bei Sanierung der "Gorch Fock"

Die Generalüberholung des Marinesegelschiffs „Gorch Fock“ war lange ein finanzielles und politisches Desaster. Nun hat die Bark ihre Masten wieder, und es scheint aufs Ende zuzugehen - auch wenn es teuer wird. Die Marine erwarte ihr Segelschiff wie angekündigt Ende Mai 2021 zurück, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin. Die geltende Kostenobergrenze von 135 Millionen Euro werde „nach derzeitiger Bewertung“ eingehalten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

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Menge an Restmüll hat sich fast halbiert

Es war die erste bundesweite Restmüll-Analyse seit 1985, und aus Umweltsicht gibt es eine gute Nachricht: Heute fällt nur noch fast halb so viel Restmüll pro Einwohner und Jahr an, die Menge sank von 239 auf 128 Kilogramm. Vor allem Altpapier, Altglas, Metalle und Kunststoffe landen seltener in der Restmüll-Tonne als damals, hier gibt es Rückgänge von bis zu 80 Prozent. Bei der Gesamtmenge des Abfalls seien die Deutschen aber nicht besser geworden, sagte Bettina Rechenberg vom Umweltbundesamt, da sei noch viel zu tun.

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Neuer Seenotrettungskreuzer der DGzRS in der Weser getauft

Nicht alle Hamburger sind schlecht: Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Weserufer ihren jüngsten Seenotrettungskreuzer für Borkum auf den Namen „Hamburg“ taufen lassen. Die „Hamburg“ ist bereits vor ihrer Taufe zu Seenot-Einsätzen vor Borkum ausgelaufen. Die Mannschaft konnte der Crew eines havarierten Schiffes, das mit einer Windkraftanlage kollidiert war, das Leben retten. Der Seenotrettungskreuzer hat die „Alfried Krupp“ abgelöst, die 32 Jahre im Dienst war. Die Flotte der DGzRS hat 60 Seenotrettungskreuzer.

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Bremer Frauen bekommen die meisten Kinder

Bremen im Baby-Glück: Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau ist in Niedersachsen und Bremen mit je 1,6 Kindern vergangenes Jahr im bundesweiten Vergleich am höchsten gewesen. Das geht aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden hervor. Während diese sogenannte Geburtenziffer in 14 Bundesländern abnahm, blieb sie neben Bremen nur in Bayern (1,55) unverändert auf dem Vorjahresniveau. In ganz Deutschland lag die Ziffer bei 1,54 Kindern, 2018 waren es noch 1,57.

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Bremer Initiative ermutigt Arbeiterkinder zum Studium

Kinder aus Haushalten, in denen vorher noch niemand ein Studium absolviert hat, stehen oft vor Hürden, die Kinder und Jugendliche aus Akademikerfamilien nicht überwinden müssen. „In Arbeiterhaushalten werden weniger häufig Schlüsselkompetenzen mitgegeben“, sagt Joyce Rieger, die in der Bremer Regionalgruppe von Arbeiterkind.de mitarbeitet. Die Inititative arbeitet ehrenamtlich und sucht Mitstreiter: Wer sich bei engagieren möchte, kann das auf vielfältige Weise tun.

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Werder kassiert knapp 50 Millionen

Ka-ching hat es bei Werder in dieser Woche gemacht: Aus der TV-Vermarktung erhält der Verein zwar etwas weniger als ursprünglich geplant, aber doch eine beruhigende Summe. Knapp 50 Millionen Euro - 49,87 Millionen Euro um genau zu sein - überweist die Deutsche Fußball-Liga (DFL) an die Weser. Die Grün-Weißen rangieren damit im Mittelfeld der Ausschüttung. Spitzenreiter bleibt Bayern mit 70,64 Millionen Euro, Schlusslicht der ersten Bundesliga ist Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 29,80 Millionen Euro.

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