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Das wird am Sonntag wichtig in Bremen

Die große Weserfrage bei der Eiswettprobe, der politische Jahresauftakt in Obervieland und bei den Grünen und Gespräche über die Ära der Generation der 68er: Das wird am Sonntag in Bremen wichtig.
05.01.2019, 17:25
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Das wird am Sonntag wichtig in Bremen
Von Justus Randt
Das wird am Sonntag wichtig in Bremen

Schauspieler Peter Lüchinger ist an diesem Sonntag zum fünften Mal der Eiswettschneider.

Frank Thomas Koch

Schneider prüft Weser

Erstmals haben Bremer Kaufleute vor 190 Jahren darauf gewettet, dass die Weser zugefroren sein werde. Seither obliegt es einem 99 Pfund schweren Schneider, an jedem 6. Januar zu prüfen, ob der Fluss steiht oder geiht. Beginn ist 12 Uhr am Punkendeich an der Weser.

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Erste Empfänge im neuen Jahr

Zwei Neujahrsempfänge an einem Tag: Im Bürgerhaus Obervieland wird um 16 Uhr Bürgermeister Carsten Sieling erwartet. Die Grünen versammeln sich um 11 Uhr in der Union-Brauerei.

Hockey-Duell der Frauen

Der Bremer Hockey-Club (BHC), Bundesligaschlusslicht, empfängt um 14 Uhr die Spielerinnen des Großflottbeker THGC am Heinrich-Baden-Weg in Oberneuland. Kurz vor Weihnachten hatte der BHC im Abstiegsduell knapp 2:3 gegen Klipper THC Hamburg verloren.

Kopf des Tages: Saskia Hennig von Lange

„Hier beginnt der Wald“ heißt der dritte Roman der Autorin Saskia Hennig von Lange, die am Sonntag, 20 Uhr, bei der Literatour-Nord im Café Ambiente zu Gast ist. Hennig von Lange wurde 1976 in Hanau geboren und studierte Angewandte Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. Derzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation. Die Schriftstellerin, die für ihre literarische Arbeit mit mehreren Preisen bedacht wurde, lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern in Frankfurt am Main.

Tipp des Tages

Verschiedene Thesen, Erfahrungsberichte und Anekdoten zum Stück „Love Love Love“ von Mike Bartlett stehen an diesem Abend auf dem Programm. Als Gäste sind neben dem Ensemble die Politologin Anna Braam sowie Matthias Höllings geladen. Dieser ist Autor, Kolumnist und Schöpfer der Buchreihe „Das 64er“ und wird persönliche Erfahrungen und Anekdoten aus den Jugendjahren von „Love, Peace and Pop“ mit dem Publikum teilen. Braam verortet die Ära der 68er historisch und soziologisch und analysiert die Nachwehen und Gegenbewegungen des Jugendprotestes jener Zeit. Zwei Generationen und zwei verschiedene Blickwinkel auf die Ära des Pop und ihre Nachwirkungen. So soll ein spannender Dialog entstehen. Bremer Shakespeare Company, Theater am Leibnizplatz, Schulstr. 26, 20 Uhr.

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