Abstiegskampf, Edelsteine, Erinnerungen

Das wird am Sonntag wichtig in Bremen

Werders Frauen kämpfen um den Klassenerhalt, in der Messe glitzern Edelsteine und Liedermacher Philipp Poisel ist im Pier 2 zu Gast: Das wird am Sonntag in der Hansestadt wichtig.
16.02.2019, 22:00
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Das wird am Sonntag wichtig in Bremen
Von Nina Willborn
Das wird am Sonntag wichtig in Bremen

Um Quarze, Edelsteine und Mineralien geht es bei den Bremer Edelsteintagen in der Messe.

Christina Kuhaupt

Abstiegsduell der Frauen

Für Werders Fußball-Frauen geht es im Heimspiel um 14 Uhr gegen den MSV Duisburg auch um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga Es ist das letzte Duell gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller – und das sollte die Mannschaft von Trainerin Carmen Roth auf jeden Fall gewinnen.

Zeitzeugen erzählen

Das heutige Stiftungsdorf Ellener Hof hat eine bewegte Geschichte als Erziehungsanstalt. Im Rahmen der Ausstellung „Dann bin ich unter das Jugendamt gekommen“ erzählen Zeitzeugen ab 15.30 Uhr in der Kultur-Aula von den Jahren, die sie nach dem Zweiten Weltkrieg als Jugendliche im Ellener Hof verbracht haben.

Wertvolle Steine

Sammler von Mineralien oder Fossilien und Schmuckfans kommen in der Messehalle 3 auf ihre Kosten. Dort haben zwischen 11 und 18 Uhr die Bremer Edelsteintage mit rund 60 Ausstellern geöffnet. Mitgebrachte Edelsteine können kostenlos auf ihre Echtheit geprüft werden.

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Kopf des Tages: Philipp Poisel

Der deutsche Liedermacher Philipp Poisel begann schon als Kind mit dem Musizieren, lernte Schlagzeug und Gitarre, komponierte und sang im Chor. Entdeckt wurde Poisel quasi von Herbert Grönemeyer, der ihn 2008 bei seiner Plattenfirma Grönland Records unter Vertrag nahm. Von da an legte der heute 35-Jährige mit drei Studio- und zwei Live-Alben sowie Songs wie „Wie soll ein Mensch das ertragen?“ eine steile Karriere hin. An diesem Sonntag tritt er im Pier 2 auf, das Konzert ist ausverkauft.

Tipps des Tages

Luise Kimme war gebürtige Bremerin und ehemalige Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie lebte über 30 Jahre auf der Insel Tobago – zunächst in ihrer vorlesungsfreien Zeit, seit 2002 ständig. In dieser bewussten Abgeschiedenheit vom westlichen Kunstbetrieb entstanden ihre Werke, geprägt von der Ikonografie der karibischen Insel- und Mythenwelt. Die Ausstellung im Gerhard-Marcks-Haus zeigt eine deutsche Bildhauerin, die sich zwischen 1965 und 1975 mitten in der angloamerikanischen Avantgarde in London und New York bewegte, sich aber 1980 radikal davon trennte und zu einer eigenen Formensprache fand. Gerhard-Marcks-Haus, Am Wall 208, Bremen, 10 bis 18 Uhr.

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