Politik, Justiz und viel Kultur

Das wird wichtig in Bremen am 19. Dezember 2019

Frauen und Wahlen, Feuer und Gewalt, Musik und Warten im Theater
18.12.2019, 19:34
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Das wird wichtig in Bremen am 19. Dezember 2019
Von Joerg Helge Wagner
Das wird wichtig in Bremen am 19. Dezember 2019

"Warten auf Godot" in der aktuellen Aufführung der Shakespeare Company Bremen.

Marianne Meinke

Frau, Mann, Frau, Mann...

Brandenburg hat im Januar als erster Landtag ein Parité-Gesetz beschlossen: Die Parteien sollen ihre Wahllisten so aufstellen, dass sich Männer und Frauen abwechseln. Bremen erwägt das auch; um 14 Uhr gibt es deshalb eine öffentliche Anhörung dazu im Ausschuss für die Gleichstellung der Frau.

Urteil zu Gewalttaten

Im Landgericht fällt das Urteil im Prozess gegen einen Mann, dem reihenweise Straftaten vorgeworfen werden: unter anderem Brandstiftung, Körperverletzung und Bedrohung.

Piano in allen Stilen

Der kanadische Pianist, Komponist und Entertainer Chilly Gonzales gilt als vielseitig und humorvoll. In der Glocke zeigt er sein Können zwischen Jazz, Klassik, Pop und Hip-Hop.

Das Warten erträglich machen

Das Zentrum des Stückes „Warten auf Godot“ ist das Warten und nicht etwa Godot. Godot ist vielmehr die Projektion, die das Warten erst erträglich macht. Warten – also das Überbrücken der Zeit vom Jetzt bis zu einem unbekannten Zeitpunkt in der Zukunft – bedeutet in „Warten auf Godot“ vor allem Sprechen. Das Sprechen erzeugt das Spiel, mit dem die ansonsten „leere“ Zeit gefüllt wird. Das Sprechen und das Spiel der Figuren kreisen unendlich um sich selbst und heben ihren Sinn damit auf. Paradoxerweise erzeugt dieser Sinn-Stillstand ein unendliches Spiel. Das Stück saugt die unterschiedlichsten Deutungsversuche und Wertungsetikettierungen in sich auf und bleibt doch immer – eine geballte Ladung Theater. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr im Theater am Leibnizplatz, Schulstraße 26.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+