swb ruft Runden Tisch zusammen

Debatte auch über Härtefonds

Bremen. Wie kann man Menschen helfen, denen Strom- oder Wassersperren ins Haus stehen? Darüber hat jetzt ein Runder Tisch diskutiert, der vom Energieversorger swb initiiert worden war. Mit dabei: Vertreter von Sozialbehörde, Jobcenter, Schuldnerberatungen, Verbraucherzentrale, Umweltressort, Arbeitnehmerkammer, Innere Mission und Aktionsgemeinschaft arbeitsloser Bürger.
25.10.2014, 00:00
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Wie kann man Menschen helfen, denen Strom- oder Wassersperren ins Haus stehen? Darüber hat jetzt ein Runder Tisch diskutiert, der vom Energieversorger swb initiiert worden war. Mit dabei: Vertreter von Sozialbehörde, Jobcenter, Schuldnerberatungen, Verbraucherzentrale, Umweltressort, Arbeitnehmerkammer, Innere Mission und Aktionsgemeinschaft arbeitsloser Bürger.

Vielfach wüssten die Betroffenen nicht, welche Hilfsangebote sie in Anspruch nehmen könnten, so die swb. Am Runden Tisch sei deshalb der Wunsch nach einem besseren Informationsfluss geäußert worden. Ob Quartiermanager, Bürgerhäuser oder Mütterzentren – viele Einrichtungen könnten den Kontakt zu säumigen swb-Kunden herstellen und sie über mögliche Hilfen des Jobcenters und der Sozialbehörde informieren.

Nach Darstellung von swb wurde auf dem Treffen deutlich, dass der vielfach geforderte Härtefonds von Energieversorger und Stadt „nur eine von vielen Maßnahmen“ sein könne. Ein solcher Fonds müsse in ein Maßnahmenpaket eingebettet werden, das die Situation der Betroffenen auch nachhaltig verbessere. Häufig seien Haushalte insgesamt in einer schwierigen finanziellen Lage, deshalb müsse ihnen der Zugang zur Schuldnerberatung erleichtert werden.

Die betroffenen Haushalte können aber auch selbst etwas betragen und beispielsweise Beratungsangebote zum Energiesparen nutzen, so die swb. Diese Angebote müssten in Bremen besser bekannt werden. Der Runde Tisch einigte sich schließlich auf vier Arbeitsschwerpunkte, die in den kommenden Monaten weiter bearbeitet werden sollen.

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